Drama, „Spart Mal“, Spirulina, „Selbst entscheiden, wie man leben will“

Journalisten wie er, also Robin Alexander, seien vielleicht

„… einfach zu beschäftigt mit der dramatischen Lage von Welt und Koalition.

… Es gibt ein Aufgehen in der Aktualität, mit dem man sich um Kontroversen herummogeln kann. … aus Bequemlichkeit.“

Das ist ein Meinungsbildner bei der Arbeit; sein Arbeitgeber ist „Die WELT“, Meinungen fallen nicht vom Himmel, sie werden gemacht. Zu der gemeinten „Kontroverse“ kommen wir gleich …

 Weniger Fleisch, weniger Auto, weniger Licht und Wärme

Möglicherweise war es Ludwig Erhardt, der einst äußerte, „Maß halten“ und „Gürtel enger schnallen“ gehöre nun einmal dazu, zur freiheitlich sozialen Marktordnung.

Auch für schöneres Wohnen sorgt das denkbar beste System, wenn auch nicht für den Einklang mit der Natur.

Die Zeiten der Fleischschwemme und des „Deutschen Billigfleischs“ sind jedenfalls vorbei, dafür wird bei den gesalzenen Preisen für Fleischersatzprodukte wie Schnitzelimitat (paniert) und Sojahack etwas weniger versalzt.
Am Autofahren halten die Meisten fest, wenn auch ein angebliches Billigticket neue Bahnfahrer mobilisiert, dessen künftiger Preis, wird er erhöht, als Armutszeugnis für den Unmut der Massen sorgen würde , und

„… die Beteiligten sollten nicht so tun, als hätte die Preisgestaltung ihrer Tickets irgend etwas mit derMöglichkeit zur Renovierung des öffentlichen Verkehrssystems zu tun – das ist bereits lange vorher   gnadenlos heruntergewitschaftet worden“.  (Nürnberger Nachrichten)

Stromrechnungen kommen mittlerweile, auch wenn die Kunden nach Möglichkeit das Licht ausmachen, standardmäßig mit der Aufforderung zur Nachzahlung daher, wie auch die Heizkostenabrechnungen.

Wenn Angebot und Nachfrage den Preis regeln, liegt der jedenfalls nicht am gestiegenen Verbrauch.

Wie das allgemeine Idealgewicht helfen würde, den Energieverbrauch zu reduzieren

Da gibt es durchaus Möglichkeiten – theoretisch auch Mittel und Wege, doch wen kümmert das?
Ich verweise hier auf den „Erfolgsartikel“ Haferbreipampenpampigkeit – Freiheit statt Ökodiktatur!

Solche Themen wären in einer Arbeitsgemeinschaft Ueber-Gewicht zu besprechen, die sich auch globalen Themen wie „Massen-Tierhaltung in China“ widmen könnte.

 

Linsensuppen-Basis

Energie-Spareffekte werden ja gerne, z.B. beim Tempolimit, bestritten.
Dass bei Glaskonserven die Glasherstellung einen hohen Energieeinsatz erfordert, wird jedoch niemand bestreiten, und es „… wird … angenommen, dass für die Erzeugung von Behälterglas 75 % Recyclingmaterial (Scherben) zum Einsatz kommen und damit der theoretische Minimalwert … für den spezifischen Energiebedarf bei 455,5 kWh/t liegt.“

Das Glas-Schmelzen für drei Konservengläser „kostet“ rund eine Kilowattstunde Energie, hinzu kommt noch ein Quantum für den Transport, auch der eingeglasten Lebensmittel und der Scherben – Energie, die bei der häuslichen Mehrfachnutzung von Glasverpackungen weitgehend entfällt.
Ich muss auch daraufhinweisen, dass weiteres Einsparpotential nutzbar wird, wenn man einen Multicooker nutzt.

Der Energie-Spareffekt einer nachhaltigen Haushaltsführung wird zwar nicht bestritten, aber nicht propagiert, dafür verdrängt und ignoriert – so, wie auch das Microfarming nur am Rande wahrgenommen wird.

Wer genau hinschaut, erkennt die eine oder andere grüne Bandnudel in diesem Linseneintopf. Grüne Nudeln, gefärbt mit Spirulina, gehören m. E. regulär auf den Speiseplan, und so hat es mich gefreut, Spirulina bei einem Konzept „Biosphäre in der Wüste“ vertreten zu sehen.

 

Einfache Technik, „Low Tec“, hilft der Menschheit, zu überleben und kann durch Informationsaustausch, Forschung, Erfahrung und „Machen“  verbreitet werden. Dazu gehört auch eine Portion Selbstbeherrschung, was im folgenden TV-Beitrag thematisiert wird:

Shaolin Meister Shi Heng Yi: Wie lerne ich Selbstbeherrschung? | Sternstunde Religion | SRF Kultur
– Die Shaolin sind bekannt für absolute Körperbeherrschung und hartes Training. Mit den Filmen von Jackie Chan oder Bruce Lee ist ihre Kampfkunst Kung-Fu auch in der westlichen Welt bekannt geworden. Ein Gespräch über Disziplin, Freiheit und richtiges Atmen.

Bohnen mit Speck – hier mit „Frühstücksspeck“, der für diesen Zweck zu dünn geschnitten war, aber doch ein bisschen kross aus der Pfanne kam- sind ein Traditionsgericht, das dann und wann genossen werden darf, sogar, ohne die  Welternährung zu gefährden.

 

Die Selbstbestimmung ist im Gegensatz zur Selbstbeherrschung ein Thema, das VolksvertreterInnen beschäftigt.

Die eingangs erwähnten, gemeinten Kontroversen, bei denen man sich Ärger einholen könnte, liegen auf dem Gebiet der „vereinfachten Selbstbestimmung“, soweit der Vorname und das im Ausweis/auf dem Standesamt angegebene Geschlecht subjektiv zu ändern sind.
Bei der unbequemen Debatte fällt auf, dass „… der Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann, hofft, dass der Bundestag das Gesetz noch in diesem Jahr verabschieden wird. „Die Betroffenen haben lange genug gewartet.““

Was „Queer“ bedeutet und was der Job des Queerbeauftragten ist, kann nur höchst un-eindeutig beantwortet werden:

„Für queer gibt es keine einheitliche Definition; der Begriff ist seit seiner Entstehung von einem ständigen Veränderungs-, Aneignungs- und Interpretationsprozess geprägt. Unklar ist zum Beispiel, ob Polyamorie, Pan-, Polysexualität oder BDSM dazugehören.“

In antiken Schriften ist die Omni-Sexualität, im Fall des Tiresia auch die Trans-Trans-Sexualität, nachweisbar wie auch diverse Ausformungen des Narzissmus. In diesen Mythos hineinzuhören, kann erhellend sein. (ab 1:50:xy)

Das Prinzip „Gestaltwandlung“ ist in den Metamorphosen des Ovid jedenfalls bestimmend – strukturierend. In der Bundestags-Debatte hat sich vielleicht Eine (?) irgendwie zu irgendeiner Wandlung des Geschlechts bekannt – Abgeordnete, die ihre narzisstische Metamorphose bekennen, sind jedoch nicht aufgetreten.

 

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Frische Kommentare

  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂
  • Ulrike: Nachhaltigkeit und Produkte aus der Umgebung sind wichtig, da bin ich ganz bei dir. Alles...
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