Enthüllt: Die geheimen Essgelüste der Grünen

Mal wieder in der Opposition, ist die Grünen-Fraktion auf dem langen Marsch zur nächsten Bundestagswahl und ordnet ihre Reihen.

… es wäre ja auch komisch, wenn wir jetzt schon da wären, wo wir 2017 sein wollen. Was würden wir denn dann die ganzen restlichen Jahre tun?"

 

Ein Bericht auf Welt.de suggeriert grüne Konzeptlosigkeit, obwohl es Leitpunkte wie Schutz der Lebensgrundlagen, Schutz der Daten, humane Flüchtlingspolitik, soziale Gerechtigkeit und Freiheit gibt, wie von der Fraktionsspitze Göring-Eckardt und Hofreiter vermittelt.

Höchst interessant schließlich die Workshops zu “Grenzen des Wirtschaftswachstums”, “Zeitpolitik”, “Ernährungsfragen” und “grünen Freiheitsbegriff”.

"Grün ist in einem neuen Aufbruch" – so die Präambel zum Bericht der Arbeitsgruppe Ernährung:

“Grüne Smoothies, Spinat, Grüne Erbsen, grüne Bohnen und grüner Salat:  Bei der Frage “Was wollen wir essen sollen” haben wir uns konsensuell

a) auf grüne Lebensmittel als Sympathieträger und
b) auf 49 Leibgerichte

geeinigt. Das Künast-Syndrom, die Gängelung der Speisekarte sind Vergangenheit,, sieben Tage fleischlos und tierfrei überdacht und das Wort vom Veggie-Day ist auf der Liste der unerwünschten Worte. Grüne Augen schauen in die Zukunft:

Grüner Essgenuss wird wichtiger als Wirtschaftswachstum, die GRÜNEN waren schon immer die wahren Genießer, Guter Geschmack wird als Grundwert neben Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit etabliert. Slow food macht new mood, grüne Politik macht Appetit auf mehr Politik, “Hauptsache, es schmeckt” könnte unser künftiger Wahlkampfslogan sein!”

Ein 64-seitiges PDF “Grünes Essen – Visionen und Politik auf dem Teller” mit vielen Graphiken, Zahlen, Daten, Fakten kann über die Bundesgeschäftsstelle der GRÜNEN kostenlos bezogen werden.

Mal im Ernst: Ich frage mich, wie ein Parteitag dazu kommt, ein Viertel seiner geistigen Kapazität dem Essen zu widmen, was es da zu diskutieren, welche offenen Fragen es hier noch gibt, und welche Ergebnisse der Workshop wirklich hatte. Über Geschmack soll man nicht streiten, und: Wann kommt der “Rat für nachhaltige Ernährung”?

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