Die Darmflora, mal wieder

Jeroen Raes von der Vrije Universiteit Brussel hat mit einem Forscherteam die Darmflora von übergewichtigen und normalgewichtigen Personen untersucht.

Danach ließen sich zwei Typen unterscheiden: Die einen hatten eine “Vielfalt” an Bakterien im Gedärm, bei den Anderen war die Auswahl kleiner.

Dann kam die Entdeckung:


Je weniger verschiedene Bakterienarten ein dicker Mensch in seinem Magen-Darm-Trakt hat, desto anfälliger ist er für bestimmte Leiden, die mit der Fettleibigkeit zusammenhängen – vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes

Quelle: Le Chatelier, E. et al.: "Richness of human gut microbiome correlates with metabolic markers", Nature 500, 541–546, 29 August 2013, doi:10.1038/nature12506Nature, August 2013;

Die Internetquelle: Netdoktor.de

Ob nun auch die Dünnen mit eingeschränkter Bakterienflora irgendwie gefährdet sind – darüber schweigt der Bericht sich aus.

Immerhin wird deutlich, dass die Darmflora eine entscheidende Bedeutung für die Gesundheit hat; und dass es nicht falsch sein kann, etwas zu ihrer Pflege zu tun.

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Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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