Magnesiummangel – die unbekannte Größe

Mit dem Jodmangel meinen wir ja, uns auszukennen. Was ist mit Magnesium?

Viele Wissenschaftler weisen seit langem daraufhin, dass die Böden immer mehr auslaugen und deshalb die Pflanzen vergleichsweise immer weniger Magnesium enthalten. In der Folge ernähren sich die Tiere magnesiumärmer – und damit ist als ein Teil des Ökosystems auch der Mensch vom Magnesiummangel betroffen. Die letzte große Ernährungsstudie in Deutschland (VERA-Studie) zeigte, dass über 40 % der Bevölkerung durchschnittlich nicht die Empfehlungswerte der DGE in der Ernährung erreichen. (Quelle)

Bis vor Kurzem hätte ich die Erklärung mit den “ausgelaugten Böden” noch für übertrieben gehalten, weil mit dieser Begründung auch einige seltsame Jünger Schüssler-Salze bewerbe, was ein völliger Unfug ist, aber:

Die mangelhafte Ernährung (häufig auch nur bedingt durch mangelnde Aufklärung und unzureichendes Wissen) ist eine mögliche Ursache des Magnesiummangels.

Zu den möglichen Ursachen eines Magnesiummangels gehören auch

  • einseitige Kostformen (Diäten),
  • zu geringe Nahrungszufuhr (insbesondere im Alter) oder
  • erhöhter Bedarf infolge von Belastungen, Stress, Sport und Schwangerschaft.

Nun ja – die Wahrscheinlichkeit, zu den 40% zu gehören, ist deutlich größer als die Chance, im Lotto zu gewinnen. Und weil ich hier keine Beratung anbieten kann, der schlichte Hinweis: Vielleicht mal mit dem Hausarzt ein paar Sätze wechseln.

Linktipp:


Magnesium: Ein essentieller Faktor bei arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus. Update 2012

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Ein Kommentar zu “Magnesiummangel – die unbekannte Größe”

  1. [...] Rund 40 Prozent der deutschen Bevölkerung erreicht gemäß der letzte VERA-Studie beim Magnesium nicht die Verzehrempfehlungen der DGE. (Quelle) [...]

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