Resistente Keime im Handel

Mettbrötchen waren einmal eine Delikatesse – mittlerweile wird der Appetitt vergällt durch die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren:

 

Die Grünen-Bundestagsfraktion ließ im Dezember in zehn großen Städten an jeweils fünf Orten Schweinemett einkaufen – in Discountern, Supermärkten und Bäckereien. Die Produkte, etwa Zwiebelmettwurst, Mettbrötchen oder frisches Mett, ließen sie im Labor untersuchen. Demnach waren 16 Prozent der Proben mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. (Quelle)

Wenn in deutschen Schweineställen

diese ESBL-Keime beim Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung in das Fleisch gelangen. In großen Mastställen sind viele Tiere mit den Keimen infiziert. (Quelle)

ist die häusliche Hygiene zwar noch immer gefragt, kann aber an der Ursache nichts mehr ändern.

Wegen dem Keimfleisch-Skandal veranstaltet campact am Samstag eine Demo in Berlin.

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