Jakob Strobels Kulinarischer Rundumschlag
Geschrieben am 12. März 2012 von KPBaumgardt
Jakob Strobel y Serra, Jahrgang 1966, Redakteur im „Reiseblatt“, macht heute in der FAZ: Alle, die essen und Essen zubereiten, fertig:
Schluss mit der Geschmacklosigkeit!
fordert er und
Die Menschen … schauen ganzen Brigaden von Fernsehköchen bei der Arbeit zu und essen dabei Industrie-Pizza, die teurer ist als selbstgemachte.
Die Fertig-Pizza-Esser müssen ohne Lob auskommen, und auch die preisgünstigen Karotten sind “Industriekarotten”.
Wo Jakob das Hackfleisch zu 99 Cent das Pfund gefunden hat, hat er nicht verraten, aber dass Katzenfleisch Katzenfutter teurer sein kann als Menschen-Essen, könnte zutreffen.
ganze Generationen [haben] es in ihrer Geizgeilheit und ihrem Küchenanalphabetismus fast verlernt, dass gutes Essen gutes Geld kostet und billiges Essen niemals gut sein kann, sondern bestenfalls nicht gefährlich ist.
Einen Artikel zuvor konnten wir über Hobbyköche (also “Dilettanten, … ehrenhafte Amateure”) lernen:
Ein halbwegs gelungenes Gericht, und schon wähnt man sich auf Augenhöhe mit den Göttern des Kocholymps. (Quelle)
Wenn Kochen bei ein paar Hobbyisten zum Hobby wird und keine normale Haushaltsarbeit mehr ist, muss man doch nicht so ein Geschrei machen.
Jakob ist ein alter Snob, und mir läuft die Puddingschüssel über. Würde Jakob gern mal zum Duell herausfordern: 100 alltägliche, selbstgestaltete Mahlzeiten von ihm gegen 100 alltägliche, selbstgestaltete Mahlzeiten, die ich gerade zusammenstelle.
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