Die Botschaft von der Schnittfesten Milch und vom sexy Tee

Mit “Botschaft” gemeint sind hier nicht neutrale, wahre Aussagen, sondern Werbebotschaften, in denen den Kunden ein X für ein U vorgemacht und dem beworbenen Produkt ein besonderer Glanz verliehen wird.

Entlarvte Werbelügen haben kurze Beine…

“Gürkchen, traditionell hergestellt”, “Vitaminreiche Bonbons”, “lecker-salzige Mini-Würstchen”, “Verdauungsregulierender Yoghurt” und die erwähnte “Milch-Schnitte” stehen zur Wahl beim “Goldenen Windbeutel 2011” unter “abgespeist.de”. (via Adipositas-Page auf Twitter)

Trifft die Kritik hier auf Werbebotschaften, die das Versprechen von Gesundheitsförderung betreffen, ist in anderen Werbebotschaften die gesundheitsfördernde Eigenschaft des Produkts (hier: Tee) zurückgetreten,

und eine Tee-Zubereitung, die mit jeder Tradition (etwa: Meditative Tee-Zeremonie)  bricht, wird “aufsexualisiert”, der “erotische Appetit” herausgekitzelt und ein bisher nicht vorhandenes Bedürfnis, Tee aus der Flasche zu trinken, wird geweckt.

Frage: Wie sinnvoll ist es, derartige Produkte und Werbebotschaften madig zu machen, während gute, natürliche Produkte sich selbst madig machen?

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Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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