Die Blogger-action zum Bedürfniss aller Menschen nach Wasser

Der “Blog-action-day” ist mal wieder an uns vorbeigegangen, diesmal unter dem Motto “Die Welt braucht Wasser”, oder so ähnlich, und manche, wenige Blogger haben sich Gedanken gemacht: Nicht jeder Blog-Beitrag in der größten Blog-Parade der Welt hat etwas mit Nachdenklichkeit zu tun.

Für mich persönlich hatte es keinen Sinn, zu diesem Projekt meine Gedanken beizusteuern: Die Rufer in der Wüste werden auch koordiniert nicht gehört.

Große  Achtung habe ich vor dem Beitrag auf juwi’s welt – in dem Beitrag steckt viel Arbeit und Recherche. Nicht ganz so toll finde ich das eingebettete Video, das zu sehen sich nur bedingt lohnt. Ansonsten, für alle, die bei der Frage, wer ein Recht auf Wasser hat – und wer nicht (?????) eine unbedingte Leseempfehlung.

Bedingt passend in diesem Zusammenhang der Eindruck, dass die Konsummentalität der Amerikaner sich von der ex-und-hopp-Mentalität etwas entfernt, aber mit globaler Verantwortung noch längst nichts zu tun hat.

Um noch einen Satz zum Wasser zu sagen: juwi hat den Begriff “Brunnenvergifter” gebraucht, im übertragenen Sinn. Und leider gibt es das Phänomen ja wirklich, und Trinkwasser ist hierzulande praktisch immer aufbereitetes Wasser. 

Das Foto mit der blauen Flasche ist vor fünf Jahren entstanden – damals kannte ich das Wort “Bisphenol” überhaupt nicht.
Bisphenol: In Kanada neuerdings verboten… 

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4 Kommentare zu “Die Blogger-action zum Bedürfniss aller Menschen nach Wasser”

  1. diesmal wurde über das thema übrigens demokratisch abgestimmt; und auf der blog-action-seite gibts auch ne liste mit den teilnehmenden blogs; es waren über 5.600.

  2. Mag sein, dass die Aktion Ausdruck einer Hoffnung ist, mehr aber leider kaum.

  3. Danke für deinen Kommentar in “juwi’s welt” und die Verlinkung.

    “… Nicht ganz so toll finde ich das eingebettete Video, das zu sehen sich nur bedingt lohnt. …”

    Das Video ist ein Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm (in Spielfilmlänge) “We Feed the World – Essen Global”. Du hast natürlich recht, dass ein großer Teil davon – selbst aus diesem kurzen Ausschnitt – eigentlich nichts mit dem Thema “Wasser” zu tun hat. Aber allein die globalen Aussagen von Herrn Ziegler im Zusammenhang mit der Sequenz zum Thema “Trinkwasser-Rechte contra Privatisierung” aus dem Monolog des Herrn Brabeck fand ich doch schon so bezeichnend, dass ich mich entschloss das Video einzubinden. Richtig deutlich werden die Zusammenhänge allerdings wirklich erst dann, wenn man den gesamten Dokumentarfilm gesehen hat. Den Film gibt es auf DVD zu kaufen und er ist auch online bei Google-Video zu sehen:

    video.google.com/videoplay?docid=-7738550412129841717

    Ich empfehle den Film jedem, mit dem ich über Themen wie Hunger, gesunde Ernährung, Vermeidung unnötiger Transporte, globale Verteilung der Nahrungsmittelresourcen oder das Dickicht international miteinander verflochtener Weltkonzerne ins Gespräch komme. Nur wer die Hintergründe kennt, ist in der Lage, sein Handeln und seine täglichen Entscheidungen zu überdenken – und was die Hoffnung angeht: Die stirbt bekanntlich zuletzt.

  4. @ juwi: Gern geschehen, und Danke für die Erläuterungen.

    Was Lebensstil und Lebensweise betrifft, haben wir ja durchaus noch ein paar kleine Freiheiten und müssen nicht alles kaufen, was so im Angebot ist…

    “Die Hoffnung stirbt zuletzt” ist sicherlich ein passendes Motto.

    In dem Zusammenhang hab’ ich noch einen etwas “schrägen” Link gefunden: Das Fahrrad, das mit Wasser fährt ;-)
    http://inhabitat.com/2010/10/07/an-electric-bike-that-runs-on-water/

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