Arbeit als Medizin, Arbeit auf Rezept?

“Was Sie brauchen, ist Arbeit” würde ein guter Arzt einem Arbeitslosen mit unspezifischen Beschwerden und psychischem Leid vielleicht sagen, und könnte doch kein geeignetes Rezept ausstellen.
Arbeitslose sind meist in einer angespannten, unsicheren Situation, und das macht krank.


„Noch immer ist in Deutschland die Gesundheitsförderung von Arbeitslosen insgesamt völlig unzureichend“, kritisiert der DGB. … Die Erwerbslosen würden von den Präventionsangeboten der Krankenkassen bislang kaum erreicht. Die Krankenversicherungen müssten deshalb stärker verpflichtet werden, ihrem gesetzlichen Präventionsauftrag nachzukommen.

Krankheit bedingt durch Arbeitslosigkeit könne nur vorgebeugt werden, wenn den Erwerbslosen „eine berufliche Perspektive aufgezeigt wird, die sie wieder in Beschäftigung führt”, erklärte Buntenbach. (Quelle)

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