Schlank mit Contax, Abnehmen mit Meditation und Visualisierung

Budda beim Nachdenken über ein SchachproblemEigentlich hätte dieser Beitrag auch die Überschrift

Rettet den Kleinbildfilm!

verdient: Immer noch beim Aufräumen fiel mir dieses Originalfoto in die Hände, noch “von Hand” im Fotolabor entwickelt; die heutige digitale Generation weiß oft gar nicht mehr, was Verschlusszeit und Blende sind, geschweige denn Entwickler und Fixierbad.

Gute Fotoausrüstungen gab es also schon im “analogen Zeitalter”, und wer mal in einem durchschnittlichen Fotogeschäft nach einem Rollfilm fragt, wird feststellen müssen, dass eine ganze Kamerageneration aufs Abstellgleich gefahren wird, ihr keinw Betriebsmittel mehr zur Verfügung gestellt werden.

Auch der Markt für Kleinblidfilme ist schon ziemlich ausgedünnt. Da wir hier neulich von Nachhaltigkeit und der Notwendigkeit, Produktzyklen zu verlängern, statt zu verkürzen, sprachen, kam es zum obigen Aufruf; neben “Slow food” auch das “langsame fotographieren” weiter zu betreiben.

Einst ein Wunsch

Die abgebildete Contax war schlicht und schön – und für damalige Verhältnisse flach. Mit sochem Design begann der Trend zum “schlanken” Gerät.
Zugegeben, der Slogan “Schlank mit Contax” fiel mir auch nur ein, weil es einen ähnlichen Slogan für ein französisches Mineralwasser gibt.

Versprochen wird uns so Einiges – die Idealfigur zum Beispiel. Es gibt Ratgeber – Bücher, die empfehlen, sich mit geschlossenen Augen vorzustellen, wie das ist, die Idealfigur zu haben.

Es gibt Nahrungsmittelverpackungen, die uns diese Mühe der Visualisierung abnehmen.

Es gibt eine wahre Bilderflut, aber jeder, der fotographiert, hat ein paar Lieblingsbilder, bei denen es sich gelohnt hat. Und, wir können mit Bildern auf etwas hinweisen, was uns beschäftigt. Etwas zeigen, das sich mit Worten nicht so ausdrücken lässt. Oder Impulse zum Nachdenken geben.

Die Streichholzschachtel zum Meditieren

Die Contax von damals war ein reines Prestigeobjekt. Fetischismus gibt es in jeder Branche. Davon kann man sich befreien, und Werkzeuge, die etwas taugen, nutzen. 20 Megapixel sind hoffentlich noch lange nicht wirklich nötig, und der Kleinbildfilm hatte sie schon längst.

Das waren jetzt ein paar Gedanken, die vielleicht etwas hektisch daherkamen und etwas mehr Ruhe verdienen.

Im Zusammenhang mit den Bildern steht ja auch noch, dass das Sehen eigentlich ein oraler Modus ist, womit das Zeigen auch in diesem Bereich verhaftet  ist.  Wer den gestrigen Beitrag noch nicht gelesen hat, kann die Streichholzschachtel anklicken.

Inspiration zu diesem Text lieferte “schneller meditieren“.

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3 Kommentare zu “Schlank mit Contax, Abnehmen mit Meditation und Visualisierung”

  1. Hallo Klaus-Peter,

    also Du schreibst ja bei so nassem Wetter viel mehr als bei trockenem. Bist Du etwa “kein Freund von der Freiheit der Bewegung im Nassen”? :-)

    Erkenntnis:

    Wir laufen jeden Morgen um 6:30 durch den Wald. Zu 99% ist es dann immer trocken. Warum auch immer die Natur das so einrichtet – versuchs doch auch mal ;-)

    Viele Grüße und viel Spaß beim ruhigen Durchatmen an der frischen Luft.

    Lutz

  2. [...] Wer kein Vielschreiber ist, nimmt sich einfach eine Digitalkamera und macht von jeder Mahlzeit ein Photo. Datum und Uhrzeit lassen sich einblenden; so entsteht ein visuelles Ernährungstagebuch. Wahrscheinlich sind die Photohandies genau für diese Verwendung mit einer Linse ausgestattet… [...]

  3. [...] nach und nach den astrologischen Vorgaben angleichen – etwa, als “bloggender Fisch”, meditatives Bloggen [...]

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