Beweisfoto: Kondensstreifenfreier Himmel und Gesundheitsvorsorge bei der WHO

Kondensstreifen sind “anthropogene Wolken aus Eiskristallen überhalb von etwa 8 km. Sie entstehen, wenn sich heiße Triebwerksabgase von Luftfahrzeugen mit kalter Luft vermischen. Gelegentlich ist die Wolkenbildung auch an den Flügel- oder Propellerspitzen von Flugzeugen zu erkennen. Diese können außerdem in Bodennähe auftreten und bestehen dann aus Wassertröpfchen.

Bei Wikipedia kann man die Kondensstreifen, die momentan niemand am Himmel vermisst, in großer Vielzahl “bewundern”. Ansonsten scheint die Bevölkerung erfreut, dass die Flugzeuge mal am Boden bleiben:

 «Es ist wie im Kurort»‎ – vor 11 Stunden gefunden

Kein Flugzeuglärm am Boden, keine Kondensstreifen am Himmel. «Kein Fluglärm, keine Kondensstreifen, das ist toll», sagt der 68-Jährige mit breitem

Man weiß zwar nicht, wie die Postzustellung ohne Luftpost funktioniert, aber der Verzicht auf Flug-Ananas fällt niemandem schwer. Und so poste ich noch schnell ein Bild von einem wolken- und kondensstreifenfreien Feldberg im Taunus:

Taunus

- und, solange es aktuell ist, ein Kirschblütenfoto:

Kirschblüte

Sowie, passend zum Thema, eine kleine Wetterstation:

Wetterstation

So gesehen, ist die Welt also schön und in Ordnung.

Aber immer und überall lauern angeblich  unsichtbare Gefahren:

Ein WHO-Sprecher erklärte am Freitag, die mikroskopisch kleinen Teilchen seien potenziell gefährlich, da sie in die Lunge eindringen und vor allem Asthmatikern und anderen Menschen mit Atemwegserkrankungen Probleme bereiten könnten. Wenn möglich sollten die Europäer im Haus bleiben. Laut Epstein sollten sie sogar darüber nachdenken, Atemschutzmasken zu tragen. [Quelle: nzz.ch]

Das Zitat fand sich im Blog von Bert Jensen, wie auch das Zitat von Immanuel Kant:

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen

Mir ist jetzt nicht ganz klar, warum hier der Teufel an die Wand gemalt wird: Diese Unkenrufe verursachen zweifellos mehr oder weniger Angst, und die wiederum macht krank.

In Großbritannien und Schottland warnen die Gesundheitsbehörden Menschen mit Asthma oder chronischer Bronchitis bereits vor der Aschewolke aus Island. Meteorologen zufolge könnten Ascheteilchen auch in Teilen Deutschlands absinken. Im Unterschied zu den Angelsachsen können wir jedoch noch recht entspannt sein. (Quelle)

Natürlich habe ich den Herrn Epstein nicht grundlos der Unkerei bezichtigt; es ging auch darum, diesen Mechanismus hier noch einmal herauszuarbeiten:

Da wird Unheil vorausgesehen, der Teufel an die Wand gemalt, Pessimismus geschürt und schwarz gesehen. Düstere Voraussagungen von Verhängnis, Schicksal und Untergang beinhalten kein Handlungskonzept für bessere Zeiten, sondern führen schlechte Zeiten herbei, wenn sie Glauben finden, dass sie keinen Anklang finden, läßt sich nicht behaupten. Diese Unkenrufe haben rein garnichts mit mutloser Depression zu tun – und wenn, dann sollen die Hörer der Unheilsrufe, die keine Grundlage haben, infiziert werden. Das Unheil wird nicht, wie bei Kassandra, verausgesehen, sondern herbeigeredet. (Aus: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren)

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