Kranke Ärzte, süchtige Ärzte

Zum Lesen oder Hören: Ein Feature über “Die Not der Ärzte”, die Belastungen ausgesetzt sind, die viel zu hoch sind. Einige gehen dann den Weg in die Sucht.

Der Bericht ist natürlich nicht nur für Ärzte interessant…

Sieben bis acht Prozent der deutschen Ärzte sind nach Schätzung des Geschäftsführers der Ärztekammer Hamburg suchtkrank. Sie haben meist ungeregelte und oft zu lange Arbeitszeiten und die Konfrontation mit belastenden Patientenschicksalen setzt sie zusätzlich unter starken emotionalen Druck. Das Ideal des selbstlosen Helfers kann zu allzu hohen Anforderungen an sich selbst führen, zur Überschätzung der eigenen Kräfte. Chronische Überforderung, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch sind die Folge und die Flucht in eine Sucht scheint vordergründig Erleichterung zu verschaffen – zu Lasten der Patienten. Der Weg aus der Sucht ist danach schwierig, aber gangbar, wenn es dem Arzt gelingt, die Patientenrolle anzunehmen, statt sich nicht selbst therapieren zu wollen.

Bei: swr.de

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  • Evelin: Hallo Klaus-Peter, wieder eine Beitrag zum Nachdenken und Nachkochen. Ich werde mal den...
  • Marco: Hallo, anscheinend bin ich eine der wenigen Ausnahmen, aber bei uns zu Hause koche ich,...
  • Evelin: Hallo Klaus-Peter, …..ich hatte Zeit, Deinen wunderbaren Artikel zu lesen. Er macht...
  • C. Schulze: Auch, wenn diese Kommentare schon recht lange her sind, möchte ich doch etwas dazu...
  • Robert: Was für ein einzigartiger Blog! Diese fast schon skurrile Kombination aus...

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