Kranke Ärzte, süchtige Ärzte

Zum Lesen oder Hören: Ein Feature über “Die Not der Ärzte”, die Belastungen ausgesetzt sind, die viel zu hoch sind. Einige gehen dann den Weg in die Sucht.

Der Bericht ist natürlich nicht nur für Ärzte interessant…

Sieben bis acht Prozent der deutschen Ärzte sind nach Schätzung des Geschäftsführers der Ärztekammer Hamburg suchtkrank. Sie haben meist ungeregelte und oft zu lange Arbeitszeiten und die Konfrontation mit belastenden Patientenschicksalen setzt sie zusätzlich unter starken emotionalen Druck. Das Ideal des selbstlosen Helfers kann zu allzu hohen Anforderungen an sich selbst führen, zur Überschätzung der eigenen Kräfte. Chronische Überforderung, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch sind die Folge und die Flucht in eine Sucht scheint vordergründig Erleichterung zu verschaffen – zu Lasten der Patienten. Der Weg aus der Sucht ist danach schwierig, aber gangbar, wenn es dem Arzt gelingt, die Patientenrolle anzunehmen, statt sich nicht selbst therapieren zu wollen.

Bei: swr.de

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