Nussig-scharfer, kalorienarmer Brotaufstrich aus Bohnen, Rezept mit Bild

Wenn bei einem “Bohnentopf” noch Bohnen übrigbleiben,  kann man einen Teil davon für einen Brotaufstrich weiterverwenden.

Ungefähr eine Tasse gegarter Bohnen zusammen mit ein paar gedünsteten Champgnons, sechs halben Walnüssen,

Suppengwürz, Salz, einer halben, gegarten Chilischote mit dem Mixstab zu einer Paste verarbeiten, und fertig…

… jedenfalls fast fertig: Ein Eckchen Butter war auch noch dabei, damit der Aufstrich nicht so “trocken” wirkt.

Gegenüber gekauften Brotaufstrichen, die, auch aus Reformhaus und Bio-Laden, jede Menge Geschmacksverstärker enthalten, ist dies hier ein Waisenkind.

Damit auch geeignet für unglückliche Existenzen, die – aus welchen Gründen auch immer – zwischendurch oder auch Abends immer mal noch etwas naschen “müssen”.

Immer wieder nett, wenn bei der Vorstellung solcher Alternativen zu ungesünderen Lebensmittel das Argument “Ach, das ist zu umständlich” kommt.

Aber, es interessieren sich tatsächlich nicht allzu viele für so etwas. Nicht mal diejenigen, die es eigentlich sollten, weil sie eigentlich Gewicht verlieren wollten.

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7 Kommentare zu “Nussig-scharfer, kalorienarmer Brotaufstrich aus Bohnen, Rezept mit Bild”

  1. Das Rezept probiere ich morgen, garantiert.
    Könnten Sie mir dazu noch eine Frage beantworten?
    Eignen sich alle Sorten von Bohnen, könnte man das auch mit Kichererbsen versuchen?
    Ich verwende, aus verschiedenen Gründen, zur Zeit viel das schwedische xy-Öl. Paßt das in eine Frühlingsdiät?
    Danke für eine Antwort.

  2. Ich hatte hier die kleinen Azuki-Bohnen verwendet – subjektiv würde ich sagen, sie haben einen etwas feineren Geschmack als andere. Wichtig vor allem: Keine Dosenware, das würde mur einen schmierigen Brei ergeben.
    Das Selbs dürfte auch für die Kichererbsen gelten. Selbst zubereitet – warum nicht?
    Es kommt dann darauf an, womit man sie (geschmacklich) ergänzt. Gemüsebrühe und Gemüsebrühe ist schon ein Unterschied, je nach Zutaten. Schärfe nach Wunsch; bei Kichererbsen könnte ich mir auch eine fruchtige Note vorstellen.
    Die Butter lässt sich natürlich durch Pflanzenöl austauschen, wegen der Fettsäuren ist hier Rapsöl sicherlich besser, und das Butteraroma kommt sowieso nicht wirklich durch und ist entbehrlich.
    Den Markennamen des Öls hab’ ich mal herausgenommen, weil sich sonst irgendwelche “Spassvögel”, die “Unternehmenskommunikation” betreiben wolen, ermutigt fühlen könnten, über ihre Dinge in den Kommentaren zu plaudern…

  3. Danke für die Hinweise, werde ich beherzigen und das mit den Kichererbsen auch demnächst einmal probieren.
    Das mit dem Markennamen, war einfach unbedacht von mir, entschuldige mich.
    Und ansonsten Dank für Ihre tolle Seite.

  4. Auf den Kichererbsen-Brotaufstrich wäre ich ja auch mal gespannt.
    Hinsichtlich des Markennamens: Das ist doch in Ordnung.

  5. Bin überrascht vom Kichererbsen-Brotaufstrich.
    Habe Kichererbsen gekocht, dann mich im wesentlichen an Ihr Rezept gehalten. Statt der gegarten Chilischote eine Messerspitze einer Chilipaste und etwas Meerrettich habe ich noch dazugetan.
    Die gedünsteten Champignon waren aus der Büchse. Von dem Pilzwasser habe ich etwas darunter gemixt, damit ganz einfach die Konsistenz stimmte. Uns schmeckt es echt gut. Danke für Ihre Rezeptidee.
    Eine Anmerkung habe ich noch. Sie schrieben – “Damit auch geeignet für unglückliche Existenzen, die – aus welchen Gründen auch immer – zwischendurch oder auch Abends immer mal noch etwas naschen “müssen”.”
    Wie kommen sie darauf, daß diese Existenzen unglücklich sind?

  6. Na, das ist doch schön: Noch ein Brotaufstrich ;-)

    Das “Naschen der unglücklichen Existenzen” empfindet natürlich nciht jeder gleich. Manche sind auch relativ glücklich dabei, Andere empfinden den Konflikt, eigentlich nicht naschen zu wollen, zum Beispiel wegen dem Gewicht.

    Geht man noch weiter und vergleicht den Naschzwang mit einem Waschzwang – dann ist es eine Zwangshandlung wie jede andere, und keine freie Entscheidung.

    [Update:]
    Da hatte mal wieder meine protestantische, sinnenfreindliche Erziehung zugeschlagen. Natürlich ist auch abendliches Naschen, genussvoll und vernünftig, in Ordnung.

  7. Aus Kidney-Bohnen mit Räuchertofu und einer sehr Majoran-lastigen Würzung kann man auch eine unglaublich “echt” schmeckende vegane Leberwurst herstellen:

    http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2012/02/rein-pflanzliche-vegane-leberwurst/

    Die gehört seitdem zu meinem Standardrepertoire an Brotaufstrichen.

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Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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