Kinder- und Klimaschutz, Sterblichkeitsstatistik, Kämpfe ums Lebenswerte Leben, Schweinchen und Banane

 „Klimaschutz ist teuer – kein Klimaschutz wird noch teurer!“ Wahrscheinlich hatte ich diesen Satz schon viel zu oft gelesen und gehört,  jedenfalls mit einem „Freudschen Fehler“ reagiert und „Kinderschutz ist teuer – kein Kinderschutz wird noch teurer“ gelesen. Der Begriff „Adverse Childhood Experiences“ (ACEs) ist hierzulande noch nicht eingedeutscht, und „Nachteilige Kindheitserfahrungen“ werden allenfalls im Studium der Sozial- und Sonderpädagogik diskutiert. Es geht um

„Potenziell traumatische Ereignisse, die in der Kindheit auftreten. Zu den ACEs können Gewalt, Missbrauch und das Aufwachsen in einer Familie mit psychischen Problemen oder Drogenkonsum gehören. Toxischer Stress durch ACEs kann die Entwicklung des Gehirns verändern und beeinflussen, wie der Körper auf Stress reagiert. ACEs werden mit chronischen Gesundheitsproblemen, psychischen Erkrankungen und Drogenmissbrauch im Erwachsenenalter …“

in Verbindung gebracht, diese Schädigungen sind oder wären vermeidbar. „Missbrauch, Vernachlässigung oder das Leben in einem chaotischen Zuhause“ einfach zu verbieten wäre dabei nicht die Lösung, die aufgeht, die adversen Zustände abschaffen zu wollen, ist löblich, aber nicht ausreichend.

Die nicht verhinderten Krankheiten setzen häufig schon früh ein, werden chronisch und oft werden sie schlecht. also falsch, eingeschätzt. Das beginnt mit der Schadensdiagnose: Eine Depression als weltschmerzige Melancholie umdeuten, athletischen Körperbau als Illustration für Herz-Leiden zu verwenden und einen kräftigen Farmer als „typischen Adipösen“ darzustellen, ist Gesundheitsaufklärung nach Art einer Behörde, deren Zahlenwerk zudem auf wackligen Beinen steht.

Wie wir uns der Adipositas gegenüber verhalten und wie wir uns der Adipositas gegenüber verhalten sollten sind komplett unterschiedliche Verhaltensweisen, die eine Analyse verdienen – „das kollektive Mindset ändern“ ist auch schon auf der „sollten“- Seite notiert; wenn „das Kollektiv“ sich für die Verhaltensänderung entscheidet, wird diese Entscheidung konsequent umgesetzt werden und eine ordentliche Begründung haben.

Man kann alles ändern, und alles ändert sich – nichts hat Bestand, außer der Wandlung. Ändern kann man auch die Größe des obigen Fotos 😉 .

Wir könnten auch noch die letzten „Freiflächen“ in Parkplätze umwandeln, „oder umgekehrt“. Autobesitzer wollen nicht verzichten, oder: Auch hier greifen (latente) Suchtzusammenhänge.
Wahr ist allerdings, dass wir in einer ungesunden Umgebung leben – Menschen in Deutschland sterben früher:

„Bei der Lebenserwartung gehört Deutschland in Westeuropa zu den Schlusslichtern – und es wird schlimmer, wie eine neue Studie zeigt. So sterben wir im Schnitt 1,7 Jahre früher.“

Da kann man verrsuchen, sich gesund zu ernähren und mit Tofu tierische Fette zu vermeiden- irgendwelchwe „Diätfehler“ bleiben „immer“ übrig, es sei denn, man räumt die je besonderen Fehler aus, selbst wenn diese in oder aus einer „Essstörung“ bestehen.

In der Sterbestatistik erscheinen Alkohol und Suizid auf den vorderen Plätzen der Todesursachen, ob bei genug sozialer Fürsorge vermeidbar oder nicht, bleibt offen. Bei der Ernährung ist es ja ähnlich unklar: Es verhungern hierzulande eher wenige, aber „schlechte“ Ernährung führt zur verkürzten Lebenserwartung.

Eine „soziale Schieflage“ lässt von vielen sozialen Problemen härter Betroffene „… versuchen, sich die Sorgen wegzutrinken. So kann einerseits Arbeitslosigkeit zu Alkoholproblemen führen, andererseits aber auch Alkoholprobleme zu Arbeitslosigkeit.“

Den eingangs erwähnten „toxischen Stress“ gibt es, wenn dem/der Arbeitslosen in dieser Situation gesagt wird, er/sie sei ja selbstverschuldet in diese „Umstände“ geraten.

Ein selbstgebastelter Nussbrötchen-Hamburger mit Salatblatt aus dem Blumenkasten, Schnittlauch aus dem Kräutertopf, selbst fermentierter Roter Beete und einem Patty, das handgeriebenes Weckmehl enthält lässt in diesem Fall nur noch den Klecks Ketchup vermissen, aber ohnehin wird niemand das Ganze nachmachen, auch wenn ich auf die „große Darstellung“ verweise.

Die Schlussbemerkung im vorherigen Artikel muss hier noch einmal aufgegriffen werden:

Fressnet.de, das Gesundheitsprojekt zur Bekämpfung von Adipositas sucht engagierte Unterstützung, neue Mitglieder und Förderer.

Angesprochen sind hier nicht nur diejenigen, die sich das Fördern „monetär“ leisten können, sondern es geht auch um die ideelle Unterstützung.

Gemeinsam wollen wir durch Aufklärung, Beratung und praktische Hilfe langfristige Veränderungen im Lebensstil und eine nachhaltige Gewichtsreduktion erreichen. Werde Teil unseres Teams und hilf uns, Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern! Auch eine Möglichkeit: Auf der Steady-Seite unterstützen!

Hier taucht der gute, alte Team-Gedanke wieder auf und ist wichtiger denn je. Unterschiedliche Mitglieder haben unterschiedliche Fähigkeiten und Bedürfnisse, die sie, gemeinsam an einem Strick ziehend, einbringen.

Für Unterstützer gibt es exklusive Mitteilungen per „Newsletter“, Aktionen, Angebote und Aufgaben.

So können wir Formen der Interaktion wie das „Coaching“ erneuern und ausbauen, Angebote zu kreativem Gestalten machen, Gruppengespräche einrichten und Vieles mehr.

„Der Erfolg heiligt die Mittel“ – das ist mehr als „nur eine Redensart“. Es beinhaltet den Anspruch auf Erfolg, Erfolgserlebnisse und eine geeignete, passende Stimmung. Dazu gehören auch Anerkennung und Belohnung:

Die ersten, die den ersten Gedanken, der ihnen beim Schweinchen-Banane-Foto eingefallen ist, hier in einem Kommentar veröffentlichen, bekommen eine Bildpostkarte mit eben diesem Spruch – und zehn Punkte auf ihrem virtuellen Belohnungskonto 😉 .

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  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
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  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂
  • Ulrike: Nachhaltigkeit und Produkte aus der Umgebung sind wichtig, da bin ich ganz bei dir. Alles...
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