Der kulinarische Spätsommer

Es ist Ende August, und das Wetter fühlt sich häufig noch nach „Sommer“ an – wenn die Sonne sich durchgesetzt hat und es nicht mehr morgendlich kühl ist. Auch, dass die Tage schon sehr merklich einmal länger waren, trägt zu den Vorherbstgefühlen bei.

Aber noch waren Erdbeeren zu haben – die Züchter waren erfolgreich bei der Verlängerung der Saison.

Wo ich die Erbeeren noch mit geschlagener Sahne kombiniert hatte, passte ähnlich gut zu einer Pflaume ein „Labne“ (streichfähige Masse, die entsteht, wenn man die Molke des Yoghurts abtropfen lässt) vom Kefir –

Wenn die Preisentwicklung bei einheimischem Obst so weitergeht, werden die Pflaumen übrigens bald einzeln versteigert 😉

 

In einem Lebensmittelladen, der überwiegend Artikel aus dem fernen Osten führt, hatte ich ein paar Okra-Schoten erstanden – für eine Suppe oder Sauce. Ein Rezept zu einer Chili-Okra-Suppe war recht inspirierend, und so sah die Chili-Okra-Suppe aus:

Ich würde mich nicht wundern, wenn Okra irgenwann zur nächsten Superfrucht erklärt wird – dass sie hierzulande so selten angeboten wird, ist allerdings merkwürdig. Ähnliches gilt auch für den   Wasserspinat; beide  Gemüse scheinen sich auch für den Anbau in hiesigen Gefilden zu eignen.


Okra-Suppe:

Okra in Scheiben, Chilies sehr klein geschnitten, in Hühnerbrühe gegart, kurz vor dem Servieren kamen noch die Winzig-Tomaten hinzu.

Mit einer guten Portion Rettichsalat – hier mit Bieressig (wenn der in diesem Fall auch kein halbes Jahr im Eichenfass gereift ist) und Olivenöl mariniert –

und einem Glas selbst gemachtem Kefir

sollte der häufigste Hunger zu „besiegen“ sein.

 

Kefir

Selbst gemachter Kefir ist für mich – im Gegensatz zu Yoghurt – noch relatives Neuland. Die Herstellung des leicht säuerlichen, frischen Milchtrunks, der kein Durstlöscher ist – gestaltet sich aber unkompliziert und lohnt sich gegenüber den „Fabrikprodukten“ aus der Plastikflasche oder dem Becher mit Alu-Deckel. Ich nehme an, hier gibt es ähnlich positive Effekte auf die Darmflora wie bim Yoghurt;

 

Rezepte zum Abnehmen

Bei den „Rezepten zum Abnehmen“ ist momentan ja „low carb“ die große Mode, nicht aber die wissenschaftlich abgesicherte Vernunft, und so findet sich immer noch „Hähnchenbrust in Alu-Folie aus dem Backofen“ auf den Rezeptvorschlägen einer gewissen Presse…

Aluminium ist keineswegs als geeignet in der menschlichen Ernährung anzusehen, und Klein- und Kleinstaufnahmemengen akkumulieren sich.

 

Paprikasuppe

Gelbe, orange und eine rote Paprika galt es zu verarbeiten. Die Lösung: Suppe. Die geputzte und zerkleinerte Paprika anbraten, weichdünsten, mit Suppenbrühe (hier: vom Huhn), Frischkäse und Gewürzen & Kräutern nach Wahl pürieren, geschnittenen und mit angerösteter Brotstange.

 

Pfifferlinge…

Wie genau das mit den russischen Pfifferlingen funktioniert, und ob sie länger haltbar sind, weil sie strahlen: Entweder essen oder raisonieren, aber nicht beides.

So eine gemischte Pilzpfanne mit Pfifferlingen und Champignons plus Kartoffel ist gleichzeitig etwas Besonders und etwas Banales.

Das Gleiche gilt für die Variante mit Bratkartoffeln und vielen Kräutern.

 

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