Fischstäbchen und Marmelade

kommen unter Umständen aus China auf den deutschen Tisch – ohne entsprechende Herkunftsbezeichnung.

“Deutschen wird Essen aus China untergejubelt” meint also die Welt – aber was jubelt dieser Artikel uns unter?


Die Organisation Foodwatch etwa fordert mehr Transparenz über die Herkunft von Inhaltsstoffen. Ginge es nach den Lebensmittelwächtern, müsste auf vielen Saftgetänken demnächst "made in China" stehen.

80 Millionen Liter Schorle wurden 2013 offenbar aus chinesischen Saftkonzentraten hergestellt (mit deutschem Markennamen?).

Die großen der Branche geben offenbar keine Auskunft, und die Herkunftsbezeichnung ist nicht lückenlos. Ob es aber wirklich gerechtfertigt ist, Foodwatch als Lebensmittelwächter zu bezeichnen? Das Prädikat hat die Organisation sich jedenfalls selbst verliehen.

In den Leserbriefen finden wir jedenfalls die Anregung, Marmelade doch selbst zu kochen, dann wisse man auch, was man hat. Auch eine Idee.

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  • Sebastian Arthofer: Spannend immer wieder zu sehen, ist der Vergleich zwischen Österreich und...
  • Evelin Foerster: Hallo Klaus-Peter, wunderbar nachdenklich machender, tiefsinniger Beitrag in...
  • Evelin: Lieber Klaus-Peter, wieder mal gute Anregungen bezüglich Nachhaltigkeit und...
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