Ich wollte … gesund und selbstbestimmt leben und auf mich stolz sein können

Wobei es bei diesem Satz aus einem Artikel von tinto, den ich hier als Überschrift gewählt habe, darum geht, mit dem Rauchen aufzuhören. Das “Warum” muss wohl jeder selbst finden, und wer ein warum hat, findet einen Weg. Nun brauchen Ex-Raucher in der ersten Zeit vielleicht auch ihre Alternativen; auch die gibt es,

und ich erlaube mir,  im Interesse der Sache. sie  hier in einem längeren Zitat aufzulisten:

 

Dem Rauchen hatte man unbewusst jahrelang bestimmte Funktionen gegeben: Kompensieren von innerer Unruhe, langweilige Wartezeiten überbrücken, guter Grund sich mal auf einen Klatsch zusammenzusetzen usw. Überlegen Sie sich daher jetzt gleich Alternativen, dann fallen auch die letzten Gründe für das Rauchen weg.

Beispiele:

  • innere Unruhe kompensieren: Rauchen hat dabei sowieso nie geholfen, aber man hat’s trotzdem weitergemacht. Besser: Atemübungen, autogenes Training, anderen Beschäftigungen nachgehen (Hobbys aller Art z. B. Werkstatt, Basteln, Handarbeiten, Hausarbeit, Lesen), sportliche Betätigungen, aktiv sein – keep movin´ (überlegen: Was würde mir jetzt Spaß machen? Und das dann auch tun – Rauchen war lange genug eine Barriere)

  • einen Anlass finden, sich auf einen Klatsch zu treffen: statt “Komm wir gehen eine rauchen” “Komm wir trinken eine Tasse Tee”, “Komm wir tanken mal frische Luft”, “Komm wir gehen mal um den Block” etc.

  • Wartezeiten überbrücken (z. B. Zugfahrt): Lesen, Kreuzworträtsel, Denken (Pläne schmieden, Träumen, Kopfkino etc.)

  • die Hände beschäftigen beim geselligen Beisammensein oder geschäftlichen Meetings: Stift zwischen den Fingern rollen, Papierkügelchen drehen, Bierdeckel zerfleddern, mit dem Ring spielen u. ä. (ist simpel und funktioniert)

  • orale Bedürfnisse: Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass Raucher “oralere Typen” sind als nichtrauchende Menschen. Zwar steckt man sich als Raucher jahrelang etwas zwischen die Lippen, aber dieses etwas sendet beißenden Rauch aus und fördert sicher nicht das sinnliche Empfinden des Mundes oder der Zunge, noch macht es anderen Lust, einen Mund zu küssen, der stinkt wie ein voller Aschenbecher.

Lästige Gewohnheiten sind ja weit verbreitet, dabei sind manche gefährlicher als andere, aber wenige so offensichtlich schädlich wie das Rauchen. Verlogen, wie unsere Gesellschaft ist, erlaubt man immer noch Werbung, und wenn sie in der Form stattfindet, dass Rennautos vollgepflastert werden.

Vermutlich stecken auch uralte Werbebotschaften noch in unseren Köpfen, vermutlich hat die Werbe-Industrie ein Brain-washing veranstaltet, das schließlich von der Gewohnheit  flankiert die Persönlichkeit übernomen hat.

Das lässt sich nicht leugnen.

 

Ein noch recht frischer Artikel auf “Portionsdiät”:

Unbeschreiblich weiblich: Trinken, rauchen, Zucker essen und: Schlank sein

Dass wir Rollenklischees aufsitzen, gilt “natürlich” auch für die Männer. Auch Männern wird eingeredet, sie bräuchten dies und das.

Was wir alle brauchen, ist nicht diese Ersatz-und Scheinwelt.

Jetzt, im Bedarfsfalle: Zurück an den Anfang des Artikels ;-)

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Ein Kommentar zu “Ich wollte … gesund und selbstbestimmt leben und auf mich stolz sein können”

  1. Hallo,

    mit einer Sucht zu brechen, ist nicht so einfach.
    Nur der Wille reicht meist nicht.
    Habe es bei einer anderen Sucht erlebt und bin heute dankbar, wieder ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.

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