Geschrieben am 15. April 2026 von KPBaumgardt
Eine Ratgeber-Sendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wollte klären, was
impulsives Essverhalten
bedeutet und erklärte am Beispiel:
„… fängt er einmal an zu essen, kennt er kein Limit. Extrem wird es bei Stress und Langeweile
– dann gibt es für ihn kein Halten mehr. „Ich schaffe es nicht eine
angefangene Tüte xx oder ein halbe Tafel Schokolade wegzulegen.““
Sodann wurde eine Ernährungsumstellung als lebenslanges Projekt zur möglichen Lösung erklärt; Essanfälle
und Kontrollverlust erklärten sich im Zusammenhang mit
Blutzucker-angepasster Ernährung;, wob ei auch die
„Anti-Diabetes-Ernährung“ abwechslungsreich zu gestalten, also eine
Aufgabe für sich ist. Für die häusliche Küchenpraxis wurde das Meal-Prepping als Ernstfall-Maßnahme dargestellt.
Es gibt – bei den verschie4denen Anwender*Innen je besondera –
Nahrungszusammenstellungen (Rezepte), bei denen der impulsive,
„kontrollverlustige“ Zugriff höchstwahrscheinlich ausbleibt – im
Idealfall sind hier intuitive und Verstandes-entsprechende Faktoren
zusammengekommen:
Beim
Kohlenhydrate-Sparen handelt es sich nicht um eine neue Form, die
Energiekrisen zu bewältigen, sondern um einen Trend, dem der Glauben an
die Umwandlung von Zucker in Fett zugrundeliegt.
Dementsprechend
gab es hier und heute einen Salat aus Möhre, Petersilienwurzel, Apfel,
Paprika, Stangensellerie, Zwiebel, Mangold, Handkäse, Petersilie, Hanföl, Leinöl, Olivenöl, Zitronensaft, Yoghurt, Frischäse, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer.
Das
Beispiel zeigt, dass die ‚Ernährungspraxis‘ durchaus einige Mühe kosten
kann und die ‚Alltagsweisheit‘ „Einmal ist keinmal“ auch bedeuten kann,
dass die einzelnen Glieder der „Ernährungskette“ durchaus ihre
Bedeutung haben – da bieten sich
psychologische Methoden
an, die helfen, die eigene Situation zu reflektieren, Motivation
aufzubauen, Lösungen zu finden und so im Sinne einer ‚Hilfe zur
Selbsthilfe‘ zu einer langfristig wirksamen Verhaltensänderung
beizutragen.
Wo es darum geht, was wie, wo und wann
gegessen und getrunken wird, befassen wir uns allerdings mit dem
„Ernährungsverhalten“, mit Rezepten und deren Umsetzung. Wer vom
gewohnten Weißbrot umsteigt, z. B. auf selbst gebackenes Buchweizenbrot, ist bei der „Verhaltensänderung“ schon mittendrin. Mit bisher fremden Substanzen sind neue Produkte möglich:
Wie
wirkt ein Yoghhurt mit Ashwagadha und pürierter Banane? Gibt es einen
Placebo-Anteil, wie machen sich Reste von Glauben an Wunder oder
„magischem Weltverständnis“ bemerkbar?
Die Suche nach Wundermitteln und
geheimen Rezepturen ist jedenfalls weit verbreitet, „unterirdisch“ ist
der Bedarf an magischer Wirksamkeit offenbar gegeben. Den Wunsch nach
einer neuen Esskultur müssen
die Verbraucher*innen schon selbst durchsetzen; die Pläne der
Lebensmittelindustrie „reifen“ außerhalb der öffentlichen Diskussion.
Anti-Adipositas-Konzepte
ohne Zuführung von Hormonen von außen wären doch auch mal interessant.
Gern auch samt fachlicher Beratung/Betreuung. zu Abnerhmspritze und was
da noch auf uns zukommt. Motto: Das muss doch auch „ganz natürlich“
gehen.
Ein pflanzlicher Bratling mit Sauerkraut-Apfelsalatsalat ist gut für den kleinen Hunger zwischendurch; bei größerem Hunger nimmt man entsprechend mehr von Beidem. 😉
Dass
der Mensch ist, was er isst, bewahrheitet sich immer wieder – nur von
der Nahrungsherstellung haben wir und mehr oder weniger verabschiedet.
Nun, der Mensch ist auch, was er macht, und Sauerkraut ist fast kalorienfrei:
Früher
war die Sauerkraut-Herstellung ein familiäres Gruppenereignis, heute
ist es zu einer Angelegenheit, mit der sich nur noch Sonderlinge
beschäftigen, verkommen – eine Gelegenheit, auf gesellschaftlich
bedingte Einsamkeit und soziale Ängste hinzuweisen.
Bei
einer leicht gesüssten Quarkspeise, zumal, wenn sie wie hier
Granatapfelkerne und Safran enthält, liegt der Gedanke an „tröstliches
Essen“ nahe, und dabei gibt es keinen Anlass zu Denkverboten.
„Etwas
Frisches und Leichtes braucht der Mensch“, vielleicht als warmes
Süppchen. Die Frische signalisiert der junge Spargel, die Leichtigkeit
symbolisiere der vegane Tofu.
Solche Mahlzeiten sind schnell zubereitet (zumal die Kichererbsen schon gegart waren), sind aber kein Fast-food.
„Sport“ ist neben der Ernährung ein wesentlicher Faktor; „Sport“ gehört dazu; ob Ausdauer- oder Krafttraining –
Das
Wichtigste ist letztlich, überhaupt am Ball zu bleiben: mit einer
Sportart, die zu einem passt und die man in seinen Alltag dauerhaft
integriert. Kombiniert mit mehr Alltagsbewegung: zum Beispiel Treppe
statt Fahrstuhl, Einkauf per Fahrrad statt mit dem Auto. Kommt der
Kreislauf auf Trab, sinkt der Blutzuckerspiegel, und die überflüssigen
Pfunde purzeln stetig.
Leichte Bewegungsübungen
können ewrgänzend hinzukommen; das Trampolin hat spezifische Vorteile,
führt aber meist nur eine Nischenexistenz.
Trampolinspringen
ist eine hervorragende Methode, um Kalorien zu verbrennen, Muskeln zu
straffen und die allgemeine Fitness zu verbessern. Es ist
gelenkschonend, vielseitig und macht einfach Spaß. Mit der richtigen
Trainingsroutine, einem hochwertigen Fitnesstrampolin und einer gesunden
Ernährung können Sie in kurzer Zeit sichtbare Erfolge erzielen. Also,
worauf warten Sie noch? Hüpfen Sie sich fit und bringen Sie Ihren
Stoffwechsel auf Hochtouren!
Genau genommen, ist der
Erwerb (das Erarbeiten) der „richtigen Trainingsroutine“ die
Voraussetzung für den Erfolg. Das wiederum braucht einiges an Zeit, also
Geduld, und oft die Steigerung der Ausdauer.
Wie intensiv die Übungen sein sollten, kann nur individuell festgelegt werden – es muss ja nicht gleich um „Jumping Fitness“ gehen.
Das Trampolin wird
weiterhin eine kleine Marktnische darstellen, wer es für sich
entdeckt, kann ja trotzdem dabeibleiben, und „Sport mit Musik“ ist hier
ohne großen Aufwand zu realisieren; Nachrichten, Presseschauen oder
sogar Hörbücher zum Nebenbei-H ören kann Jeder seinem Geschmack gemäß
auswählen. Siehe auch:
„Metallica als Medizin? Musik, Gehirn, Gesundheit“:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c8e6382d3393efc9/
Dass auf dem Weg zum Wunschgewicht unser, genauer gesagt der Narzissmus so manche Gelegenheit bietet, ins Stolpern zu kommen: Damit beschäftigen sich allerdings die wenigsten Ratgeber
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