Trinken in der Diät – Durst und Getränke

Abhandlungen über Diät-Getränke lassen wir heute mal bleiben.
Dass Bier Kalorien enthält ist wirklich nichts Neues, und dass Diät-Getränke nicht unbedingt gesund sind, kann eigentlich als bekannt vorausgesetzt werden.

Durst – als eine der ersten “Regungen” des Menschen, dürfte sehr tief in der Psyche verankert sein. “Durstlöscher” sind mit einem Feuerlöscher nicht vergleichbar, aber niemand wundert sich über das Wort, selbst wenn ein “brennender Durst” nur selten erfahren worden ist.

Unqualifizierter Einschub:
Der kleine Unterschied

Männer können trinken, ohne Durst zu haben,
Frauen können reden, ohne ein Thema zu haben.

Für die Schnellmerker: Das ist ein Witz.

Innerhalb dessen Logik lässt sich ableiten: Männer haben ein Thema, und Frauen haben Durst. Männer und Frauen reden nicht miteinander, und trinken nicht miteinander. Würden sie beides tun, und nur je halb soviel, wäre die Welt in Ordnung.

Aber, man soll Witze ja nicht überstrapazieren. Männer haben Sorgen und trinken (manchmal), Frauen können über ihre Probleme und Wünsche selbst reden (nicht immer über die wirklichen).

Wir können allemal feststellen, dass “Trinken” ein vielschichtiges Problem ist, jedenfalls, wenn die natürliche Selbstregulation (wenn es die denn gibt) einmal zerstört ist.

Oder auch sagen, das Trinken habe vielschichtige Bedeutungen im Kontext sozialer Systeme.

Im klassischen Verständnis soll Essen und Trinken so ausgewogen sein wie Arbeit und Ruhe oder Schlafen und Wachen. (Man geht von insgesamt sechs Polaritäten aus)

Die Frage: “Was soll ich heute kochen” wird allerdings häufiger gestellt als die Frage “Was wollen wir heute trinken ?”.

Je nach Getränk kann es passieren, dass ein Durst den anderen erzeugt. Es verwundert dann doch, wenn bei der Erklärung des Problems “Alkohol in der Diät” immer nur die physiologischen Stoffwechselvorgänge heruntergebetet werden. Zuallererst ist Alkohol ein Rauschmittel, und auch vom Essen als Rauschmittel ist hier schon die Rede gewesen.

Pragmatisch gesehen, sind folgende Fragen zu stellen:

  1. Was trinken
  2. wann trinken
  3. wieviel trinken
  4. warum trinken

Pragmatisch gesehen, ist ein bewusster Umgang mit dem Trinken aus Diät-Gesichtspunkten von Vorteil.

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Abnehmen und trinken

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7 Kommentare zu “Trinken in der Diät – Durst und Getränke”

  1. “Männer können trinken, ohne Durst zu haben,
    Frauen können reden, ohne ein Thema zu haben.”

    … und alle (können) essen, ohne Hunger zu haben?

  2. Glaube, da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen…

  3. es sollte jedoch vielleicht nicht vergessen werden, dass man(n) und Frau auch essen und trinken können um Spaß daran zu haben. Hunger und Durst sind dabei zweitrangig.

    Das soll es geben ;-)

    Ich nu wieder der Typ aus dem Schnee

    http://balschuweit.de/blog2/?p=1724

  4. es sollte jedoch vielleicht nicht vergessen werden, dass man(n) und Frau auch essen und trinken können um Spaß daran zu haben. Hunger und Durst sind dabei zweitrangig.

    Das soll es geben ;-)

    Ich nu wieder der Typ aus dem Schnee

    http://balschuweit.de/blog2/?p=1724

  5. Klar, und dem Link zufolge hattet Ihr heut Spaß mit Schnee – schön.
    Und bei mir gabs – passend zum Wetter – ein Hühnersüppchen mit Buchstabennudeln, danit ich weiter texten kann ;-)

  6. hi hi…

    Auch lecker , Buchstabennudeln und machen auch viel Spaß beim essen ;-)

  7. [...] Aus dem Kurs “Wunschgewicht in 29 Schritten” “Trinken” [...]

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Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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