Ernährungsgenetik – Schlagwort ohne Wert oder Trend der Zukunft?

"Die DNA verrät, welches die beste Diät für Sie ist",  titelt "The Australian", verweist auf Forschungen am CSIRO’s Human Nutrition centre in Adelaide, die schon 20 Jahre andauern.

Faktisch geht es aber nur darum, dass Über- und Unterdosierung von Vitaminen und Nährstoffen zu Zell- bzw. DNA-Schäden führen können und man annimmt, dass unterschiedliche Individuen unterschiedliche  Närstoffdosierungen brauchen.

Wenn es hierbei genetische "Typen" gibt, nutzt das auch nur, wenn man seinen "Gentyp" kennt, und gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Nahrung haben noch nie geschadet:

"Würden wir nicht so viel Alkohol trinken, so viel Zucker und gesättigtes Fett essen und bloß diese Sachen durch frisches Obst und Gemüse ersetzen, hätten wir insgesamt eine drastische Verbesserung der Gesundheit."

Na also. Es geht auch ohne genetische Kaffeesatzleserei. Wo sollte sich auch ein "Ich-liebe-Nudeln-Gen" versteckt halten, wenn all diese Vorlieben und Unsitten (in dem Artikel war auch von "Binge-Drinking" die Rede) "bloß" erlernt und erworben sind?

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Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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