Zu viel Glück wär’ auch nicht gut…

- das hat mir kürzlich eine Kollegin unter Berufung auf Dr. Hirschausen erklärt:
Da seien noch steinzeitliche Mechanismen am Werk: Viel Spannung und Anspannung, bis das Mammut erlegt ist, dann ein kurzer Glücksmoment – der aber durfte im Sinne der Arterhaltung nicht allzu lange anhalten, denn sonst hätten unsere Vorfahren aufgehört, zu jagen, und wären verhungert.

Wer denkt heute schon noch an Hunger?

Von “Glück” ist hier nicht die Rede

war eine Anmerkung aus einem Artikel zum Schlaraffenland. 

Zu Hirschhausenens These habe ich noch diese Erläuterung gefunden:

Wesentlich ist es, das ständig “schlechte Gequatsche” im eigenen Hirn und auch unter anderen Menschen abzuschalten und das Positive herauszufinden.

Unser Gehirn ist quasi unser “Jurist der Steinzeit”, der ständig nach Fehlern und Gefahren sucht – damals war das zum Überleben auch notwendig. Jetzt brauchen wir aber Stories zur Elavation, raus aud der Krise und sich im Networking mit anderen Menschen, uns und den anderen etwas Gutes tun und sich gegenseitig aufbauen.

Übrigens wir brauchen nicht jammern – stetiges “Glück” lässt uns stagnieren und geistig verarmen. Wir brauchen ein Stück Unzufriedenheit zur Veränderung und Verbesserung. Permanentes Glück wäre die Hölle.

Vielleicht. Glück als die Abwesenheit von Unglück zu definieren, bringt auch nix, und im Schlaraffenland leben wir definitiv nicht,

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