Anstieg der Lebensmittelpreise wahrscheinlich

China sei nicht für den Anstieg der Lebensmittelpreise verantwortlich, so eine Studie. Weltweit sollen Lebensmittel bis 2022 um bis zu 40 Prozent teurer werden.

Diese mögliche Entwicklung wäre einer Verknappung der Lebensmittel zu verdanken, die zu Teil auf wachsenden Fleischverzehr zurückzuführen sei, war in der TAZ zu lesen.


Vor allem Fleisch, Fisch und Biokraftstoffe würden sich deutlich verteuern. Die Gründe liegen in immer knapperen Anbauflächen, einer rasant wachsenden Nachfrage und zunehmenden Umweltbelastungen, heißt es in der Studie. Zugleich werde in vielen Ländern nicht mehr ausreichend in neue Technologien investiert. Stieg die weltweite Agrarproduktion in den vergangenen zehn Jahren noch jährlich um 2,1 Prozent, werde diese Rate in den kommenden Jahren auf 1,5 Prozent sinken.

Sorge bereiten OECD und FAO vor allem Länder, die nicht für ausreichend Vorräte sorgen. „Solange Nahrungsmittelvorräte in großen Hersteller- und Verbraucherländern klein bleiben, herrscht ein verstärktes Risiko für schwankungsanfällige Preise“, warnen die Experten in der Studie. Deshalb könnten Dürren in einzelnen Regionen, wie etwa im vergangenen Jahr in den USA oder in Russland. gleich massive Auswirkungen auf die gesamten Weltpreise haben.

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Ein Kommentar zu “Anstieg der Lebensmittelpreise wahrscheinlich”

  1. Die Preise der Lebensmittel steigen immer weiter. Dabei sollte man auch die Frage stellen was in diesen Mitteln dafür alles an wertvollen Inhaltsstoffen drin ist? Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, oder kennt jemand die ganzen EXXX auswendig? Dafür sind BIO Lebensmittel erst richtig teuer, also eigentlich nur reichen vorbehalten. Und auch bei BIO weiss man schliesslich nicht was drin ist, kann ja keiner reinschauen. Hier gilt es wieder regional zu werden und Bauern in der Region zu suchen, zu denen man noch Vertrauen haben kann.

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