Rabenmutter lässt Tochter verhungern

Nicht bloß zuschauen, wie die Tochter immer praller wird, wollte die New Yorkerin Dara-Lynn Weiss, und hat die Heranwachsende also erzogen und dann ein Buch geschrieben – wie sinnig. Wir brauchen dieses Buch, meint  Charlotte Frank in der SZ.

Über diesen Tweet kam ich auf den Artikel:


Eine Mutter beschreibt, wie sie ihre Tochter auf #Diät setzt. Warum das umstrittene Buch ein Signal ist. #Übergewicht http://sz.de/1.1685300

Noch mal als Diskussions-Anstoß:

Wir müssen uns eingestehen, dass der Widerwille gegenüber der Diet Mom ein tiefer liegendes Unbehagen verbirgt: unsere Unbeholfenheit gegenüber dicken Kindern. Unsere Unfähigkeit, Regeln durchzusetzen, unverantwortlich selten. Dara-Lynn Weiss wiederum hat sie zu oft durchgesetzt und unverantwortlich öffentlich. Aber die Debatte, die sie damit anstößt, ist wertvoll.

Da frage ich mich, was mit dem Diet-Dad ist. Der hat nur das gute Vorbild zu sein, sollte gegenüber dem Treiben am Tisch und am Kühlschrank, der freien Verfügbarkeit über Taschengeld und eigenen Ess-Gelüsten abgeklärt sein, Regeln durchsetzen, aber so, dass alle damit einverstanden sind, und, und, und…

Was meint Ihr?

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