Google: Abnehmen mit Street-View

Alles ist machbar, Herr Nachbar: Du brauchst bloß die richtige Motivation, einen Schock zum Beispiel…

Also haben wir einmal wieder eine neuartige Methode zum Abnehmen: Sich für Google-Street-View fotographieren lassen, sein Foto im Internet entdecken und äußerst peinlich berührt sein. Dann:

Keine Kekse, keine Kartoffelchips und kein Kuchen, dafür regelmäßig Sport. Die Kur, die Bob Mewse (56) schon immer mal machen wollte, zu der er sich bis dahin aber nicht durchringen konnte, lohnte sich: Er verlor ein Drittel seines Gewichts, 46 Kilogramm, und wiegt jetzt nur noch 89 Kilogramm, berichteten britische Medien am Montag.

Das kann man sich einfach merken: Die “3K-Methode”; Kekse, Kuchen, Kartoffelchips ;-)  weglassen.

BILD war übrigens dabei.

He did it by eating salads, fruits, vegetables and protein-rich foods on a diet devised by a trainer at his local health club. He also exercised three times a week. (Quelle)

Mir ist das ja gänzlich egal, was Mr. Mewse genau gemacht hat. Da geht es mir wie der Bild-Zeitung. Sicher ist nur, dass er keine Portionsdiät gemacht hat.

Wobei ich an diesen Spruch denken musste:

Watt dem ien sien Uhl, es dem annern sien Nachtigall.

  • Was für den einen "Sperrmüll" ist, ist für den anderen eine "Antiquität".
  • zweierlei Ansicht für eine Sache…
  • Jeder hat eben so sein Steckenpferd oder Spielzeug
  • Was für den einen wichtig ist , ist vielleicht den anderen total unwichtig
  • Das ist Geschmacksache.(Oder: Was dem einen seine Tante is, is dem annern sein Onkel. – Hamburger Missingsch)
  • Was dem Einem nicht gefällte, gefällt dem Anderen
  • Ein und dasselbe kann für zwei Menschen unterschiedlich wichtig sein.

Passt doch!

Bei der Gelegenheit: Frauen nehmen leichter ab als Männer, denn:

Watt de Düwel nicht schafft, kricht ’n Fruunsminsch mit’n lütten Finger trech

Was der Teufel nicht schaftt, erledigt eine Frau mit dem kleinen Finger.

 

Foto: Google Street View

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