Lange Liste: Die Diät Ordnen

So einige/etliche Publikationen folgen ja dem Muster

  •     ICH – Diätfreies  Leben! Und Du?

Ich hatte ja mal herausgearbeitet, was Diät ist, das war „gegen den Strom geschwommen“, denn wenn Alle sagen, „Diät“ sei Beschränkung oder neudeutsch Restriktion, Diät bedeute Verzicht und Verbot, aber auch das Verbot des Verbots, sind die meisten  Wahrheiten ausgekippt wie das Kind mit dem Bad ;-).

Mit Phantasie und Kreativität kannst Du Deine „innere Wahrheit“ finden, wenn Du sie suchst.
Also mach dich auf die Suche!
Die innere Wahrheit beschreibt unsere ureigenste, intuitive Erkenntnis dessen, was sich für uns jeweils  persönlich richtig und stimmig anfühlt. Sie ist unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen, äußeren Umständen oder objektiven Fakten und basiert stattdessen auf dem tiefsten Wesenskern, also unseren Werten und Gefühlen.

„Wenn du klar bist, bist du auch erfolgreich“.

Cocktailtomate, auf Süßkartoffel und mit Käse übeerbacken nebst einem Veganen Soja-Würstchen.
Wenn es darum geht, in Bezug auf „gesundes Gewicht“ in Ernährungsfragen erfolgreich zu sein, ist es ja garnicht so schwierig, das Richtige zu tun: Das gilt hoffentlich auch für diese mit wenig Käse überbackenen Süßkartoffeln mit Cherrytomaten nebst veganer Wurst. Was wir unter Diät verstehen wollen, kann und muss über die „reinen“ Ernährungsfragen hinausgehn:

Diät halten und entschlacken …

Der „Mythos vom Entschlacken“, kürzer gesagt „Detox!“ treibt weiterhin sein Unwesen.  Dabei gehören zu einem richtigen Mythos Held oder Heldin, ein historischer Konflikt, ein Kampf und ein Sieg oder irgendetwas nit Tragödie, wie beim Klassiker Ödipus, zum Beispiel. Unsere figurbezogenen Mythen tummeln sich im Bereich der (vergeblichen) Selbstliebe und des Wunsches, der oder die Schönste zu sein – der „Mythos vom schlank machenden grünen Smoothie“ entstammt also aus dem Formenkreis des Narzissmus. Da können wir testen, so lange wir wollen:

  • Irrglaube Detox-Kur. Tage­lang Saft trinken, auch wenn er grün ist, wirkt nicht entgiftend.

Eine spezielle Blumenkohl-Suppe mit  Zwiebel, Salbei und Tofu (angebraten) – zur „eigentlichen“ Suppe kommen wir noch ;-).
Die Suppe, die hier in den Teller kam,

ist in der größeren Abbildung besser zu erkennen; es sollte etwas herzhaftes auf nachhaltig-veganer Grundlage werden: Das hat auch ohne Selbstbeweihräucherung funktioniert. Geröstete Zwiebel, Kräuter und Tofu mit Räucheraromen.

 Wie gesagt, Ernährung ist nicht alles –

das „Alles-Sein“ ist schon der Gesundheit vorbehalten!

Und für die Gesundheit mehr tun zu wollen, stellt hohe Anforderungen an die Individuen und die Gesellschaft –

Die Liste ist lang!

https://www.facebook.com/reel/1967991900642258
Ein kurzer Ausschnitt aus einem Vortrag von Marc-Uwe Kling. Er packt das Thema Gesundheit vor allem über die kritik der Zivilisationskrankheiten und des Gesundheitssystem an. Ich verstehe die folgende Liste nicht als Satire:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: 
In Deutschland sterben jährlich rund 400.000 Menschen daran.
Die Politik beschäftigt das kaum, aber die Sonntags-Öffnungszeiten von Bäckereien werden das Thema einer „enorm wichtigen“ Gesetzgebung.

Die Pharmaindustrie: 
Der Vorwurf, dass Pharmaunternehmen vor, kein echtes Interesse an der Heilung von Menschen haben, weil sich mit chronisch Kranken mehr Geld verdienen lässt, bleibt nicht aus.

Ernährung und Zucker:
Zucker kann als einer der Hauptauslöser für moderne Gesundheitsprobleme begriffen werden.
Anmerkung: Aus Zucker wird auch Alkohol gemacht. Alkohol kann auch als Zucker-Abkömmling verstanden werden; Alkoholismus wäre damit eine Art der Zuckersucht. Nur eben vergorener Zucker. Das Beste, was man damit/daraus machen kann, ist Essig 😉

Zivilisations- und Altersleiden:
Krankheiten wie Bluthochdruck, Rückenschmerzen, aber auch Ängste allgemein avancieren zu typischen Symptomen einer ungesunden Wohlstandsgesellschaft.

Niemand kann hierbei für alles zuständig sein, aber zu wissen, wer sich worum kümmert, ist zwingend notwendig, unabdingbar.

Eine Linsensuppe mit Hackfleisch, wie Oma sie nicht machen konnte; Baby-Spinat mit einer Minute dämpfen verzehrbereit. Zu Omas Zeiten hatten die Schweine noch ordentlich viel Speck unter der Schwarte…

Ein mächtiger Impuls für eine allgemein gesündere Ernährung könnte übrigens von der Biolebensmittelgrundversorgung kommen. „Die Liste ist lang“ hieß es noch ein paar Zeilen zuvor – und Platz für Ergänzungen sollte vorhanden sein.

Eine gebutterte Scheibe vom Brötchen – darauf ein „Ring“ von der roten Mini-Paprika, hummusgefüllt und somit tauglich, ein „Ästchen“ vom blühenden Borretsch aufzunehmen und zu halten. Auch in etwas größerer Darstellung.

Borretsch war zu Omas Zeiten noch jederzeit im Garten verfügbar, gehörte sozusagen zur Grundausstattung. Inzwischen gibt es ein (hysterisches?) Gerangel um die passenden Verzehrempfehlungen, obwohl zugängliche Forschungsergebniss zu den „Borretsch-Alkaloiden“ m. W. gar nicht vorliegen.

Allgemein ist die Wirkung der möglichen Lebensmittel in den möglichen und gängigen Kombinationen und Dosierungen wenig erforscht, und vermutlich auch individuell unterschiedlich. Insofern gehen auch traditionelle Ernährungspläne schon mal am jeweiligen Problem vorbei.

Zudem sind die Erfordernisse der Nahrungsaufnahme nicht immer planbar – ein „erfrischender“ Gurken-Radieschensalat mit Yoghurtsauce und vielen Kräutern kann unter Umständen fast schon überlebenswichtig sein.

Wenn man Gurkensalat mit Pflücksalat bedeckt, erkennt man den Gurkensalat nicht auf Anhieb, so wie hier ;-).

Der Begriff „Lebensmittel“ wird in der heutigen Zeit kreativ verwendet  nur noch, wo es ums Geschäft geht, und weniger um die Art, wie wir leben.

Ich hatte Linsen zuerst für eine gute Weile eingeweicht, dann püriert und mit Yoghurt verrührt, diese Masse dann im Joghurtbereiter (hier: Multicooker) fermentieren lassen, und den Teig schließlich unter Zuhilfenahme von Backpapier gebacken. Das Resultat war verbesserungswürdig, aber genießbar.

Linsen lassen sich auch zu  Tempeh  veredeln, vielleicht kümmern sich ja mal einige WeltverbesserInnen um diese absolut garnicht profane „Angelegenheit“.

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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