Gen-Food-Akzeptanz u. ein Kofferraum voll Gold

Liebe Freundinnen, Freunde, Spassvögel!

Mein Gastkommentar auf Fressnet.de – ich werde mich kurz fassen – hat natürlich das Fressen als Thema: Reden wir doch am liebsten über das, was uns fehlt, und Nahrungsmittel sind gerade mal knapp, nicht in Flandern und nicht in Deutschland, aber in Haiti und anderen Entwicklungsländern, wo der Urlaub am schönsten sein kann.

Und die Bevölkerung hat Mitleid, will sogar genmanipulierte Nahrung schlucken, wenn das gegen den Hunger hilft.

Das hat eine Umfrage ergeben, bei der man nur die Dummen gefragt hat, die nicht zurückgefragt haben: "Wie soll Gen-Futter nachhaltig sattmachen, wenn die Bauern dieses Saatgut nicht bezahlen können, wo soll die Vielfalt der Arten bleiben, wo Geschmack und Qualität, und wer gibt solche suggestiven Umfragen n Auftrag??"

"42 Prozent der Befragten lehnten den Verzehr genmanipulierter Nahrungsmittel nach wie vor ab"

so steht es im Ärzteblatt und legt nach Adam Riese nahe, dass eine Mehrheit dafür ist…

Eine Mehrheit möchte wahrscheinlich helfen, ohne zu verzichten. Oder gar nicht helfen, aber auf keinen Fall verzichten – das wird aber die Minderheit sein. Die müssten wir auch gar nicht beachten, hätte sie nicht von Amts wegen die Rolle des Vorbildes, Volks-Repräsentanten und Anwalts.

Da sprudeln die Einahmen, bringt ein Vortrag einen Sack voll Gold und eine rechtsanwaltliche Beratung so viel, wie in den Kofferraum des Dienstwagens passt.

Die gemütlichen Dicken werden ja immer geschimpft, weil sie den Bauch nicht voll bekommen könnten – aber es gibt gierige, geizige Dünne, die den Hals nicht voll bekommen können.

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Ein Kommentar zu “Gen-Food-Akzeptanz u. ein Kofferraum voll Gold”

  1. [...] können wir  einen Eulenspiegel, der hier auch schon einen Gastkommentar geschrieben hat, einen “Weisen Mann” [...]

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