Von der Auszehrung bis zum Haferrausch

Längst wissen wir, dass nicht Vernunft und Bewusstsein im Kopf herrschen, sondern dass die meisten Inhalte „unbewusster“ Natur sind. Die Grenze zwischen bewusst und unbewusst ist brüchig, und das Unbewusste,, das wir nicht wahrhaben wollen, kommt z. B. in manchen Träumen, oder in der Literatur vor.  Über die labile Grenze von gesund und krank verrät uns Thomas Manns „Zauberberg“ so viel, wie wir aus dem Roman, hier dem Film entnehmen. Im Bergsanatorium geht es zwar nicht um den dicken Körper, sondern um den siechen Atemapparat, doch die Emotionen beherrschen hier und dort die Szenen, damals wie heute. Interessant dürfte das damals herrschende Vorurteil sein, dass die Schwindsucht/Tuberkulose eine Krankheit der „Feinsinnigen“ sei;

Im Roman wird die Krankheit zu einem abgeschlossenen Kosmos („Zauberberg„), in dem die Zeit ihre normale Bedeutung verliert und die Patienten zwischen Lebenswillen und Todesfaszination schweben.

Ernährungsmedizinisch finden wir bei Tuberkulose die üblichen Empfehlungen der Ernährungsmedizin, mit Ausnahme der Makhana-Lotusnüsse,  die – warum auch immer – ähnlich unbekannt wie die altbewährte indische Bittergurke sind, ob therapeutisch relevant oder nicht.

Um Adipositas hndelt es sich bei Frauen ab einem Bauchumfang von 88 cm., bei Männern ab 102 cm.
Ein fast kalorienfreieer Gemüsesesalat kann daran wenig ändern, aber ein Rohkostsalat täglich kann mit einer Verringerung des Bauchumfangs durchaus einhergehen.

Ob der körperliche „Look“ sich bei der Schwindsucht dem „Ozempic-Gesicht“ annähert, wäre noch zu ermitteln. Vielleicht fühlen sich Adipöse, die „stur, ständig und unbeirrbar abnehmen und dann ihr neues Gewicht halten“ , sogar krank, wie schwindsüchtig, jedenfalls nicht wohl, z. B. dauernd müde, schwach, vom Energiemangel befallen.

Ein kleiner Assoziationssprung könnte vom Look zur „Lok“ führen:

Weil die Diesellok Holzstämme tranportiert, ist das Foto (Bad Mergentheim, ca. s. D. 2000) teilweise auch ein Sinnbild für unsere Infrastrukturen – „Von der Strasse auf die Schiene“ war einst ein Slogan, der immer noch mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat.

Die Historie der Bahn beruht auf der Dampfkraft –

„Die Lokomotive mit der Betriebsnummer 78 404 wurde im Jahr 1923 gebaut und war später bei der Deutschen Bundesbahn (DB) im Einsatz (unter anderem stationiert im Bw Friedberg in Hessen).“

Die Aufnahme der Lok Nummer 78 404 entstand vermutlich Ende der 50er Jahre, im Bahnhof Heldenbergen-Windecken (heute: „Nidderau“). Interessant an der Aufnahme ist das Fehlen der Luftleitbleche, die eigentlich vorhanden sein sollten, um die Abgase über den Zug zu heben.

Aufnahme: #AB, Ki-überarbeitet

Die „Ingenierskunst“ entwickelt sich innerhalb relativ kurzer Zeiträume rasend schnell und nicht immer in vorhersehbarer Weise; für wichtig halte ich es, jetzt zu überlegen, wie wir „es“ künftig haben wollen und wie und von wem diese Entwicklungen zu lenken sind.
Dazu gehört es auch, realistischee Lösungen für das „Zurück zur Schiene“ zu finden. Dass es hier und heute auf die richtigen Weichenstellungen ankommt ist logisch, denn z. B. ein System „Train on Demand“ installiert sich nicht von selbst.  Und:

Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ist seit Jahrzehnten fixer Bestandteil politischer Sonntagsreden. Die Tonnagezahlen kümmert das wenig. Warum funktioniert das in Europa nicht, auch nicht im Fernverkehr?

Vielleicht sind die konsequenzfreien Sonntagsreden das Problem. Man hat einen Ist-Zustand, der vom gewünschten Ideal-Zustand weit entfernt ist.  Es gibt wohl denkbare Lösungen, aber auch „passende“ Notlösungen statt funktionierender Systeme, an die man sich gewöhnen kann, weil sie sinnvoill erscheinen. Haltepunkte ohne Personal und Bahnhöfe ohne Beratung und Service bei den üblichen menschlichen Bedürfnissen sind ungenügend, sind in der Konkurrenz zum Auto ein triftiger Grund, in der Konkurrenzsituation zu verlieren.

Das hat bei der Bahn viel mit persönlichen Prioritäten  der Ex-Kunden zu tun, die sich mit dem Autobesitzer-Status „schmücken“ oder identifizieren wollen. Bäcker und Briefkasten werden schließlich per Auto angesteuert, und der Gehapparat verlernt es diese Ziele wie auch den Bahnhof anzusteuern.

Damit die somit eingespeicherten Fette und Kalorien langfristig verbraucht und beseitigt werden können, installieren wir hier den Fasten-Spaziergang und die Fressnet-Seminare, fügen hier auch gleich eine der Spaziergangs-Stationen ein:

Fastenspaziergänge sind eine Alternative zum Fasten-Wandern, und nur das Letztere ist bei Wikipedia (und im öffentlichen Bewusstsein?) bekannt.
Dabei  sollte die Hemmschwelle vor der Teilnahme beim „unverbindlichen“ Spazierengehen niedriger sein. Beim Wandern gibt es unterschwellig einen doch merklichen Leistungsgedanken, so dass bei Gehbehinderungen der einen oder anderen Form der Gedanke „Da komme ich ja gar nicht mit“ zum Hinderungsgrund werden kann.
Beim Spaziergang ist es normal, ab und an mal stehenzubleiben, zu schauen, zu plaudern und auf Nachzügler zu warten.

Das Essen-Verschlingen als „Ventil“ zu interpretieren und wegen der Hintergründe auf Gesprächspsychotherapie (die in nennenswertem Umfang beim massenhaften Bedarf nicht leistbar ist) zu verweisen, finde ich heftig!

Zur panierten Aubergine passt ein Radieschen-Sellerie (Stangensellerie) -Salat. Die Panade aus selbst geriebenem Semmelmehl mag und muss als Kohlenhydratquelle ausreichen.

Von der fotographischen Erfassung der Umwelt bis zu unserer permanenten Videoüberwachung ist es nur ein kleiner Schritt. Indem wir die Datensammel-„Wanze“ namens Smartphone einschalten, aktivieren wir „Tausend Prozesse“, deren Hintergrundtätigkeit eher unbewusst abläuft.

Die „digitale Optik“ macht derweil Fortschritte bei Handlichkeit, Robustheit, Handhabung, Bildqualität sowie Datensichering und dem Mit-Teilen von Bildern oder Vdeosequenzen.

Foto: „Vielfalt in der Ernährung“

Regulations-Vorgänge im menschlichen Körper werden heutzutage pharmakologisch imitiert und verstärkt; bei der BBC hat kürzlich eine Mitarbeiterin – wahrscheinlich mit dem Gedanken, dass es Hafer (oat) vor der Abnehmspritze (ozempic) gegeben hat, diese Schlagzeile ereugt:

Can oat-zempic really match up?

Das zu fragen, hieße ja, es für möglich zu halten, dass das Original, dass Hafer eine appetitregulierende Wirkung haben kann. Auch ohne aufwändige, „wacklige“ Studien finde ich, die Antwort ist klar. Heute habe ich schon mal Nudeln mit 33 % Haferkleie gemacht, denn der Mensch ist ja, was wer isst. Das hat Feuerbach tatsächlich gesagt, und das ist vielleicht ein wenig polemisch, aber nicht falsch. Hafer-Esser hätte Feuerbach gewarnt, den Konsum nicht zu übertreiben, damit niemand denken muss, sie wären vom Hafer gestochen:
Pferde, die zu viel nahrhaften Hafer bekamen, wurden und werden wild, übermütig und kaum zu bändigen – sie gerieten quasi in einen „Rausch“.

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  • Michael: Der Gedanke mit den kleinen Schritten gefällt mir. Gerade beim Abnehmen bringt es...
  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
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