Lebens-Wandel, Bilderflut und Übergewicht

Wer auf dem Abnehm-Weg ist, soll darauf achten, nicht nur an „Essen, Essen, nur das Eine“ zu denken.

Da hilft es, Routinen zu entwickeln, die ständige Detailentscheidungen einfacher oder überflüssig machen. Für den Morgenkaffee heißt das zum Beispiel, sich hinsichtlich „Mit Milch oder schwarz“ verbindlich zu entscheiden. Wer auf die halbe Tasse Milch am Morgen verzichtet, kann je nach Größe der Tasse und Fettgehalt der verwendeten Milch eine Menge „Brenn-Wertiges“  bei der Energiezufuhr einsparen:

Milchsorte (pro 100 ml)Kalorien pro Tag (120 ml)Kalorien pro Jahr (365 Tage)Rechnerische Gewichtsabnahme pro Jahr
Vollmilch (3,5 % Fett) (~64 kcal)~77 kcal28.032 kcalca. 4,0 kg
Fettarme Milch (1,5 % Fett) (~47 kcal)~56 kcal20.586 kcalca. 2,9 kg
Magermilch (0,3 % Fett) (~35 kcal)~42 kcal15.330 kcalca. 2,2 kg

 Quelle Tabelle : KI

Offenbar gibt es Grundsatzfragen und solche, die von Mal zu Mal auftauchen. Das kostet Zeit, wie ein Internet-Abnehmcoach mahnte:

„Bereits mit einem wöchentlichen Zeitaufwand von nur 2–3 Stunden erzielst du die gewünschten Ergebnisse.“

Wenn der Kaffee ohne Milch zu sauer, bitter oder billig schmeckt, muss besserer Kaffee her – Schön & Gut – Kaffee-Rösten als Hobby wird sich kaum durchsetzen, und alltagstaugliche, preiswerte Kaffeeröstautomaten hat noch niemand entwickeln können.
Wer sich andererseits von der ständigen Beschäftigung mit dem Essen, also der Essens-Besessenheit, befreit, hat den Kopf frei für Anderes, so dass die Beschäftigung mit Anderem wiederum von der übermäßigen Essens-Fixierung befreit.
Befreiend wirkt in unserem Zusammenhang natürlich auch die anhaltende, nachhaltige Gewichtsreduktion – auch hier führen viele Wege nach Rom, und ein paar Besonderheiten diverser Fettarten und des Stoffwechsels fordern unsere Aufmerksamkeit. Genauer gesagt: Stoffwechselexperten wollen, dass wir ihre Sichtweise teilen.

„Als Oberarzt im Bereich Endokrinologie und Leiter der Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum in Kiel behandelt Dr. Tim Hollstein Menschen mit chronischer krankhafter Fettleibigkeit. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er vor zwei Jahren mit dem Forschungspreis der Deutschen Adipositas-Gesellschaft ausgezeichnet. Als Science-Slammer vermittelt er bei … . „

Für uns Adipositas-Expertinnen der betroffenen Art gehört die Begegnung mit solchen „Führern durch die Diät“ zum Weg zum Wohlfühlgewicht; wo der Gewichts-Verlust und der Gewichtsgewinn sich auf- und abschaukeln, sind wir noch nicht am Ziel, aber unterwegs – mal ist der Weg das Ziel, und auf dem Weg muss man Pausen einlegen – das ist kein Stillstand oder langes Halten.

Mit einer Veränderung der Ernährung und einem anderen Umgang bei noch so ein paar „Stellschrauben“ würde sich auch viel ändern – bei manchen bemerkenswerten „specktakulären Gewichtsverlusten“, die gerade adipösen Promis betreffen, mag eine Abnehmspritze beteiligt sein, was niemanden stört, sich aber für Viele nur bedingt als Vorbild eignet.

Zu den Grundnahrungsmitteln zählt die Kastanie ja nicht – aber zu den Nahrungsergänzungsmitteln auch nicht, und zu den Delikatessen nur bedingt.

Kastanien könnten unseren Speiseplan breichern – also pflanzt mehr Kastanien!

  • Dass wir ohne Kastanien, Rote Beete, die Fermentation und die Süßkartoffel hungern müssten, hat niemand behauptet…
  • Eine gehörige Vielfalt der Lebensmittel wird von unseren Ernährungsberatern einstimmig gefordert – also:

Die Rote Beete, links im Bild, lagert seit 9 Wochen bei Raumtemperatur im luftdichten Glas, und sie passt wunderbar zum Süßkartoffelbrei. der optisch aufgehübscht werden konnte –  hier allerdings per KI, und so sah das aus:

Ich finde das bedenklich, wenn alle Internet-Fotos sich am Rande der Perfektion bewegen; man muss diesen Trend aber auch akzeptieren, da er nicht abwendbar ist. Oder sollte ich einfach öfters mal „unvernünftige Bilder“ bringen?

„Die Spazierwege sind so weit vorhanden – bewegen müsst Ihr Euch schon selbst“ – das sagt bisher kein(e) Gesundheitsminister(in), aber: „Was nicht ist, kann noch kommen“. Soll heißen, es nutzt kein propagandistisches Dauer-Feuer, solange ein gewisses Mass an Bewegung nicht zum selbstverständlichen Allgemeingut wird.  Baustellen wie diese, die Spazierwege kappen und als unnötig langwierig empfunden werden, sind auch als gesundheitlich/präventiv kontraproduktive „Maßnahmen“ zu verstehen.  Solche Baustellen sind Ausdruck des eigentlichen Reformstaus; halten wir also fest: Es gibt viel zu reparieren. Viel ist verkommen oder kurz davor…

So ein Fotorucksack wird inzwischen auch als Relikt vergangener Zeiten betrachtet, und Handies, die in die Hosentasche passen und ohnehin immer dabei sind, verdrängend zunehmend die „echte Optik“ moderner und nicht ganz so moderner, teilweise schwerer Kameras.
Quasi augenzwinkernd deutet die Zusammenstellung Rucksack + Kamera auf Fastenwanderung und Fastenspaziergang, denen hier mehr Platz eingeräumt werden muss.

Das Attribut oder Etikett „Echt“ können wir in Anspruch nehmen, wenn „Wunderschön, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen“ weniger  zutreffend ist als „Interessant, gewöhnungsbedürftig, aber zumindest sättigend“: Anders gesagt: Eine Suppe muss nicht spektakulär „schlonzig“ serviert werden, es reicht auch mal die bodenständige, „rustikale“ Version. Zu große Genussansprüche führen bald so oder so zu Frustrationen.

Tipp: Beim Binden von Saucen und Suppen kann auch Haferkleie eingesetzt werden; „Vielfalt aus einem Guss“ mit standartisierten, austauschbaren Komponenten dient hier der Arbeitsersparnis, mehr als beim Anrühren von Fertig-Tütensuppen. An die Fähigkeit der selbstgemachten Suppe, für eine gute Zeitspanne Sättigung zu bewirken, kommt hochverarbeitete Ware nicht heran.

Wer mehr Vielfalt in der Ernährung und Alternativen zum Gewohnten integrieren möchte, kann konkret zu Topinambur greifen

Lifestyle, way of life, alternativer Lebenswandel

Der moderne „lifestyle“ oder „way of life“, also der „alternative Lebenswandel“ ist im günstigen Falle schon eingezogen, oder steht noch vor der Tür. Weil das Leben im Jo-Jo-Rhythmus auf den Holzweg geführt hat, muss eine „Lebensstil-Reform“ herbeigeführt werden.

Die Lebensstil-Reform titelt im Englischen als „Lifestyle reform“, der angemahnte strukturelle Wandel führt zur Forderung nach dem „Lifestyle overhaul“, was  nach einer kompletten, kraftvollen  „Generalüberholung“ des Lebens klingt.
Eine „Lifestyle-Revolution geht mit dem radikalen inneren Umbruch einher, führt aus der „blind alley“ (der Sackgasse) „Yo-yo-routine“ heraus:
Das ständige Auf und Ab, z. B. zwischen Stress und Erschöpfung, mit Überanstrengung, Überforderung und Zusammenbruch hemmt und bindet Energien, die wir lieber für Produktivere Angelegenheiten verwenden möchten.

 Die neue Bilderflut

Mal mit der KI spielen und merkwürdige Texte oder Bilder fast ohne Anstrengung generieren – das kann man machen:

Sich mit solchem Ausarbeitungen der eigenen Visualisierungen zu beschäftigen birgt die Gefahr, sich in ein wirkungsloses Hamsterrad zu begeben, kurz gesagt: Das lenkt auch von dem, was man eigentlich will, ab.

Tutorium: „Fotographie gehört dazu!“

Die Fotographie gehört zu der Sorte Technik, die selbstverständlich geworden ist, mit Dokumentation, Selbstdarstellung, Selfie-Narzissmus und Erinnerung, vielleicht auch mit künstlerischem Ausdruck zu tun hat.
Natürlich brauchen manche Fotos wie die Rezepte, die sie dokumentieren, eine Erläuterung:

Hier gibt es gedämpften Chicorree, und oben rechts wagt sich ein Hummus ins Bild, der vom allgemeinen Grundrezept abweicht:
Hier gab es keine Tahini-Paste aus dem Glas, sondern mit Öl und Brühe pürierten, selbst gerösteten Sesam sowie weißen Bohnen und den üblichen Gewürzen.
Ein Plädoyer für hausgemachtes Hummus:

„Das Problematische am Supermarkt-Hummus: Er ist häufig mit Konservierungsmitteln angereichert und oft enthält er genau so viel Zucker wie Proteine – was wie erwähnt eine ganze Menge ist. Wenn beim kleingedruckten Nährwerte-Check zudem E-Nummern und Maisstärke aufgeführt sind, sollte man das Töpfchen voll Hummus wohl lieber wieder zurück ins Kühlregal stellen.“

Bei mir ist für heute Schluss mit der Bilderflut – aber eines hab‘ ich noch:

Männer Mit Bauchspeck – Zum Abnehmen Ins Sanatorium?

Es ist so einige Jahre her, dass hier im Blog die Frage nach „Abnehmen am Bauch, Abnehmen Bauchspekck – WIE“  gestellt wurde, und eine Antwort gab es auch:

bei diesem Bauch: Nicht am Bauch abnehmen!

„… Das ist so eine typische, häufige Frage. Üblicherweise mit den üblichen Antworten – versuchen wir mal, die “Bauch-Frage zum Abnehmen” unkonventionell zu beantworten,
…

Eine der Möglichkeiten, das Bauchfett erfolgreich zum Schwinden zu bringen, ist … .“

Welche Interventionsgebiete ich aus damaliger Sicht noch für vorstellbar hielt, kann man heute noch  nachlesen. http://fressnet.de/blog/?p=3950

Festzuhalten ist hier, dass es kein spezielles Anti-Fettbauch-Programm gibt, das heißt, Fettabbau gibt es nur „ganzheitlich“, nicht auf eine Körperregion begrenzt. Die Anfragen bei den Suchmaschinen suggerieren aber, dass das Publikum sich „gezieltes Abnehmen“ wünscht, also sich zu „Abnehmen am Bauch“ oder z. B. „Abnehmen für dünnere Beine“ informieren möchte.

Heutzutage schleichen sich Abnehmspritze und -Tabletten ein, doch die pharmakologische Abnehmvariante funktioniert nicht immer problemlos, und von dem Geld, das das kostet, könnte man eine Menge alternativer Therapien einkaufen.

Fast alles dreht sich beim Abnehmen (wie auch beim Backen) um die Frauen, während die Männer von Vorurteilen gesteuert sind:

Diät gleich Entbehrung? Studie zeigt, was Männer beim Abnehmen besonders abschreckt

Männer  bemängeln,

„… Diätkultur werde oft in Kontexten diskutiert, die sie vor allem als auf Frauen ausgerichtet wahrnähmen, etwa in Lifestyle-Magazinen oder einschlägigen Inhalten in sozialen Medien.

Infolgedessen fühlten sich einige unwohl oder gehemmt, offen an Diätprogrammen teilzunehmen, und befürchteten, sich mit einem als „weiblich“ codierten Thema zu identifizieren oder sich in entsprechenden Gruppen fehl am Platz zu fühlen.

[Relevante] … Faktoren, die Männer eher zu dauerhaften Veränderungen ihres Lebensstils bewegen. [:]
Anstatt positiv auf klassische Diätbotschaften zu reagieren, zeigten sich die Teilnehmer begeisterter von Abnehmansätzen, die als Herausforderung oder zielorientierte Aktivität präsentiert wurden.“

Wir wissen zwar nicht, welche „klassischen Diätbotschaften“ „die Männer“ ablehnen (etwa das stupide „Friss die Hälfte und beweg‘ dich mehr, du faules Stück“?), aber Programme, die Wettbewerbselemente oder messbare Leistungserfolge beinhalten, sprechen Männer deutlich stärker an, ist da gesagt worden.

Messbare Leistungen sind auch bei der Rezeptentwicklung zu zeigen; doch kommt es nicht auf die Neuheit der vernünftig-gesunden Rezepte an, und was ankommt, ist auch noch nicht untersucht…

Raviolo aus der Pfanne auf einem „Bett“ aus gekeimten Sprossen – nur mit wenig Soja-Sauce und Salz gewürzt, und mit frisch geernteter Mini-Tomate. Ein Rezept, das nur wenig Deiner Zeit und eine Prise Selbstdisziplin beansprucht, weil die Raviolo zwar zum Naschen geeignet, aber nicht vorgesehen sind.

Abnehm- Leistungs-Wettbewerbe – oder mehr Alternativen?

„Wer viel abnimmt, soll auch merklich belohnt werden“ – wer so denkt, soll sich meinetwegen eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammenstellen, doch es könnte beim Vorsatz bleiben, denn von der Anerkennung, die im Wettbewerb abfällt. profitieren nur Wenige; das verinnerlichte Leistungsprinzip braucht den Wettbewerb, Gewinner und Verlierer. Wer abnehmen will, braucht keinen Diätstress und keinen Wettbewerbsstress.

Es ist ja die Diätindustrie, die uns per Werbeversprechen jahrzehntelang in die Mangel genommen hat  nach dem Motto: „Kauf dies(es Mittel), und nimm soviel ab, wie Du willst“.

Der Fastenspaziergang in der Kleinstadt verbietet ja nicht den Kaffee auf dem Rathausplatz, verbietet auch keinen Eisbecher: Hier kann Jede(r) freiwilligen Verzicht und vernünftige Entscheidungsfreude praktizieren, demonstrieren.

Leider stellt der Artikel den Unterschied zwischen „klassische Diätbotschaften“ und „als zielorientierte Aktivität“ empfundenen Elementen nicht ausreichend dar; wir haben nun noch eine weitere Information zu verarbeiten:

„Viele der Befragten beschrieben ihre Ehepartner als wichtigste Quelle der Ermutigung und als Instanz, die sie zur Rechenschaft zogen und ihnen half, sich an gesündere Gewohnheiten zu halten. Einige Männer berichteten, dass Ernährungsumstellungen vor allem durch das Wissen, die Erfahrung und die Initiative ihrer Partnerin oder ihres Partners angestoßen oder begleitet wurden.“

Das verdeutlicht den Bedarf an Programmen zum „männlichen Gewichtsmanagement“ , „… die die Erfahrungen und Einstellungen von Männern zu Ernährung, Diäten und Gesundheit stärker berücksichtigen.“

Meine Erfahrung besagt jedenfalls, dass „paniert“ und „beim Schlemmen auch an den rechtzeitigen Schlusspunkt denken“ zusammengehören. Hier, beim panierten Hühnerbein mit Kartoffelbrei, war das gut zu vereinbaren, weil ich bei der Zubereitung eher sparsam vorgegangen bin. Die Portion Pak-Choi  hätte allerdings noch größer ausfallen dürfen…

Wie das ausgeht, wenn Mann vor der Gattin Rechenschaft über erzielte Diäterfolge ablegen muss, wäre wohl noch zu untersuchen; vielleicht wäre hier auch eine neutrale Diätassistentin/Begleitung  besser geeignet…

Anstatt sich ausschließlich auf Verzicht und Restriktion zu konzentrieren, könnten Interventionen erfolgreicher sein, wenn sie nachhaltige Lebensstiländerungen, persönliche Ziele und soziale Unterstützung in den Mittelpunkt stellen und damit an bereits vorhandene Motivationen anknüpfen.

Im Uhrzeigersinn finden wir hier Pastinake, Austernpilze, Paprika, Süßkartoffel und Erbsen + Kichererbsen: Wenn die Lust und die Neugier, Neues zu entdecken eine Eigenart der Männer ist, sind die hier wohl richtig. Auch die Vernunft sollte hier getriggert werden: Kein bisschen tierisches Fett, reichlich Ballaststoffe und Eiweiß, gefühlt: ausreichend Kohlenhydrate – was will Mann mehr?

Zur intuitiven Diät gehört:

„Man muss immer auf die Signale des Körpers achten. Wenn es im Ohr pfeift, Teekessel vom Herd nehmen.“

„Was ist essbar, und was nicht?“ Nehmen wir dieses Photo – unbestimmte Kleinpilze geringer Haltbarkeit – als Hinweisgeber auf ein unterschätztes Kapitel der Ernährungsfragen.
Bei Tempeh wandeln Pilze Hülsenfrüchte in eine neue Struktur um, verbessern etwa die Verdaulichkeit von Kichererbsen, Sojabohnen usw. .
Schade, dass bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie nur wenig zu Tempeh zu finden ist, denn diese Fleischalternative könnte zukünftig für die Nachhaltigkeit im Ernährungswesen eine deutlich größere Rolle spielen, als bisher. Wir brauch hier m. E. dezentrale, regionale Produktions- und Vertriebsstrukturen, und nicht zu vergessen: Ein massenhaftes Umdenken, was unseren Platz in der Natur betrifft. Was unsere Rolle im „Naturzusammenhang“ betrifft, schädigen wir die Umwelt, wenn wir Fleisch verzehren, das unter Verfütterung von auf ehemaligen Urwaldflächen angebauter Soja gewonnen wurde.
Nehmen wir Tempeh in unseren Speiseplan auf, wird der Ressourcenbedarf merklich kleiner – doch wer soll sich leckeres Bio-Tempeh marinieren und braten, wenn niemand diese Möglichkeit der Eiweissversorgung kennt?
Denn auch beim Bundesamt für Naturschutz lautet das Motto zu Tempeh:

„Die Suche lieferte keine Ergebnisse.“

Was diese „Männer Mit Bauchspeck“, an die sich dieser Artikel richtet, betrifft, ist klar, dass hier wie überall Regeln gelten; vielleicht in unserem Rahmen sogar mehr als üblich. Für Regeln ist noch Platz, und wie bei Alphabet und kleinem und großem Einmaleins gilt: Gelernt ist gelernt. Die Beschaffung von Merk- oder Notitzzetteln ist jedenfalls das kleinste Problem.

Buchweizen, Linsen, Erbsen, Rote Beete

„Moderne Zeiten“ – das kann bedeuten, dass Dinge möglich werden, die wir bisher für unmöglich gehalten haben. Ein Beispiel haben chinesische Metallurgen geliefert, die eine Aluminium-Legierung mit erweiterterter Formbarkeit und Stabilität entwickelt haben, die die Entwicklung leichterer und effizienterer Produkte (wobei Alle sofort an Autos denken) ermöglichen soll.
„Entwickelt“ hat dabei eine KI, die unzählige Materialkombinationen/Legierungen per Simulation unter die Lupe genommen hatte.

Beim obigen Teller finden wir eine Kombination von Buchweizen und Linsen (plus Erbsen, Roter Beete, Zuckererbsen, Paprika …).

Es kommt bei der Ernährung und Sättigung durchaus auf die „Wirkstoffkombination“ an, und wir müssen lediglich aufmerksam beobachten, was bei wem die optimale Sättigung bewirkt.
Letztlich entwickelt die gesamte Menschheit seit ihrem Eintritt in die Geschichte Rezepte, überliefert und optimiert, tauscht sich aus usw..

Mit der Einführung von Fast-Food und hoch verarbeiteter Fertignahrung werden wir allerdings von dem Wissen unserer Vorfahren entfremdet.  So einen Hausfrauen-Ratgeber aus den 60-er Jahren mögen wir heutzutage vielleicht belächeln, doch eigentlich belächeln wir damit auch das Fundament unseres Alltagswissens.
Außerdem werden die heutigen Tendenzen z. B. angesichts der Fettsucht von kapitalen Finanzinteressen bestimmt, man macht viel Wind um die kollektiv verschuldete Zivilisationskrankheit, denn „Der Markt ist gigantisch“.

Den Gemüsemarkt zur Apotheke umzufunktionieren (oder umgekehrt?) wäre grundsätzlich machbar, doch kommt es auf die Erwartungen der Konsumenten an. Deren Vorstellungsvermögen macht jedoch weit vor der allgemeinen #Biolebensmittelgrundversorgung Halt – kein Wunder, wenn „gestandene Männer“ mehrheitlich(?) ein gestörtes Verhältnis zur Küche haben.

Im Hauptmahlzeiten-Produktionsprozess lohnt sich die Optimierung der Arbeitsschritte durch die Aussicht auf weniger Aufwand und Anstrengung bei der Zubereitung; hier: Zuckererbsen und Rote Beete im Multicooker-Dämpfeinsatz. Es kommt, wie jeder weiß, auch auf die „Choreographie“ der Zwischenschritte an. Dabei ist eine kalorienarm sättigende Mahlzeit vielleicht ein Anfang, aber noch längst nicht Alles – so sagt ja schon das Sprichwort „Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling“; ein Grundsatz, der auch im Herbst gilt ;-).

Frische Kommentare

  • Michael: Der Gedanke mit den kleinen Schritten gefällt mir. Gerade beim Abnehmen bringt es...
  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...

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