Ratatouille mit Tempeh: Vegan und herzhaft-kräftig

Zur „Vielfalt einer Fleischalternative“ gibt es viele Beispiele – hier ein weiteres:

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Just Believe! / Vollkornnudeln mit Fleischlos / Linsen-Falafel / Tempehhaltiger Pilzbratling / Nasenkitzel / Apfelsauerrotkraut

Während manche – zum Glück wenige – „Naturärzte“ empfehlen, nötige Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe intravenös zu konsumieren, gebietet der gesunde Menschenverstand, eine derartige Umgehung des Verdauungssystems bleiben zu lassen.

Ein Vitamin-C-Mangel beispielsweise ist kaum zu befürchten, wenn man „ab und zu“ und öfters, eigentlich „immer mal“ Obst isst – oder Sauerkraut, oder Beides.

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Immunsystem stärken mit… / Tempeh ist kein Fleischersatz / Kichererbsentempeh-Bratlinge & Chili-Tomatensuppe / Ausverkauf / Diversität

Lebensmittel für das Immunsystem

„Kein Mensch“ sieht an einem Donnerstag um die Mittagszeit fern, ich mache das jedenfalls nicht – und man verpasst auch eigentlich nichts. Im Zweifelsfall findet sich das „ARD-Buffet“ auch im Internet, genauer: Der Beitrag

Gesunde Ernährung
Diese Lebensmittel stärken das Immunsystem

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Wie gesund darf Tempeh sein? Best-Sellende Ernährungs-Berater vs. Ernährungs-Bildung aus der Schulküche

Als kürzlich so eine „bedeutende Tageszeitung“  Graphiken zum Klimawandel zusammengestellt hatte, fühlten sich natürlich viele Leser, weniger Leserinnen, veranlasst, das zu kommentieren.

Dabei war auch der Hinweis eines Dr. xy, dass, als die Römer in England herrschten und wirkten, dort auch Wein angebaut wurde, und „… Klimawandel ist normal, den gibt es immer mal“.

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Männer Mit Bauchspeck – Zum Abnehmen Ins Sanatorium?

Es ist so einige Jahre her, dass hier im Blog die Frage nach „Abnehmen am Bauch, Abnehmen Bauchspekck – WIE“  gestellt wurde, und eine Antwort gab es auch:

bei diesem Bauch: Nicht am Bauch abnehmen!

„… Das ist so eine typische, häufige Frage. Üblicherweise mit den üblichen Antworten – versuchen wir mal, die “Bauch-Frage zum Abnehmen” unkonventionell zu beantworten,
…

Eine der Möglichkeiten, das Bauchfett erfolgreich zum Schwinden zu bringen, ist … .“

Welche Interventionsgebiete ich aus damaliger Sicht noch für vorstellbar hielt, kann man heute noch  nachlesen. http://fressnet.de/blog/?p=3950

Festzuhalten ist hier, dass es kein spezielles Anti-Fettbauch-Programm gibt, das heißt, Fettabbau gibt es nur „ganzheitlich“, nicht auf eine Körperregion begrenzt. Die Anfragen bei den Suchmaschinen suggerieren aber, dass das Publikum sich „gezieltes Abnehmen“ wünscht, also sich zu „Abnehmen am Bauch“ oder z. B. „Abnehmen für dünnere Beine“ informieren möchte.

Heutzutage schleichen sich Abnehmspritze und -Tabletten ein, doch die pharmakologische Abnehmvariante funktioniert nicht immer problemlos, und von dem Geld, das das kostet, könnte man eine Menge alternativer Therapien einkaufen.

Fast alles dreht sich beim Abnehmen (wie auch beim Backen) um die Frauen, während die Männer von Vorurteilen gesteuert sind:

Diät gleich Entbehrung? Studie zeigt, was Männer beim Abnehmen besonders abschreckt

Männer  bemängeln,

„… Diätkultur werde oft in Kontexten diskutiert, die sie vor allem als auf Frauen ausgerichtet wahrnähmen, etwa in Lifestyle-Magazinen oder einschlägigen Inhalten in sozialen Medien.

Infolgedessen fühlten sich einige unwohl oder gehemmt, offen an Diätprogrammen teilzunehmen, und befürchteten, sich mit einem als „weiblich“ codierten Thema zu identifizieren oder sich in entsprechenden Gruppen fehl am Platz zu fühlen.

[Relevante] … Faktoren, die Männer eher zu dauerhaften Veränderungen ihres Lebensstils bewegen. [:]
Anstatt positiv auf klassische Diätbotschaften zu reagieren, zeigten sich die Teilnehmer begeisterter von Abnehmansätzen, die als Herausforderung oder zielorientierte Aktivität präsentiert wurden.“

Wir wissen zwar nicht, welche „klassischen Diätbotschaften“ „die Männer“ ablehnen (etwa das stupide „Friss die Hälfte und beweg‘ dich mehr, du faules Stück“?), aber Programme, die Wettbewerbselemente oder messbare Leistungserfolge beinhalten, sprechen Männer deutlich stärker an, ist da gesagt worden.

Messbare Leistungen sind auch bei der Rezeptentwicklung zu zeigen; doch kommt es nicht auf die Neuheit der vernünftig-gesunden Rezepte an, und was ankommt, ist auch noch nicht untersucht…

Raviolo aus der Pfanne auf einem „Bett“ aus gekeimten Sprossen – nur mit wenig Soja-Sauce und Salz gewürzt, und mit frisch geernteter Mini-Tomate. Ein Rezept, das nur wenig Deiner Zeit und eine Prise Selbstdisziplin beansprucht, weil die Raviolo zwar zum Naschen geeignet, aber nicht vorgesehen sind.

Abnehm- Leistungs-Wettbewerbe – oder mehr Alternativen?

„Wer viel abnimmt, soll auch merklich belohnt werden“ – wer so denkt, soll sich meinetwegen eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammenstellen, doch es könnte beim Vorsatz bleiben, denn von der Anerkennung, die im Wettbewerb abfällt. profitieren nur Wenige; das verinnerlichte Leistungsprinzip braucht den Wettbewerb, Gewinner und Verlierer. Wer abnehmen will, braucht keinen Diätstress und keinen Wettbewerbsstress.

Es ist ja die Diätindustrie, die uns per Werbeversprechen jahrzehntelang in die Mangel genommen hat  nach dem Motto: „Kauf dies(es Mittel), und nimm soviel ab, wie Du willst“.

Der Fastenspaziergang in der Kleinstadt verbietet ja nicht den Kaffee auf dem Rathausplatz, verbietet auch keinen Eisbecher: Hier kann Jede(r) freiwilligen Verzicht und vernünftige Entscheidungsfreude praktizieren, demonstrieren.

Leider stellt der Artikel den Unterschied zwischen „klassische Diätbotschaften“ und „als zielorientierte Aktivität“ empfundenen Elementen nicht ausreichend dar; wir haben nun noch eine weitere Information zu verarbeiten:

„Viele der Befragten beschrieben ihre Ehepartner als wichtigste Quelle der Ermutigung und als Instanz, die sie zur Rechenschaft zogen und ihnen half, sich an gesündere Gewohnheiten zu halten. Einige Männer berichteten, dass Ernährungsumstellungen vor allem durch das Wissen, die Erfahrung und die Initiative ihrer Partnerin oder ihres Partners angestoßen oder begleitet wurden.“

Das verdeutlicht den Bedarf an Programmen zum „männlichen Gewichtsmanagement“ , „… die die Erfahrungen und Einstellungen von Männern zu Ernährung, Diäten und Gesundheit stärker berücksichtigen.“

Meine Erfahrung besagt jedenfalls, dass „paniert“ und „beim Schlemmen auch an den rechtzeitigen Schlusspunkt denken“ zusammengehören. Hier, beim panierten Hühnerbein mit Kartoffelbrei, war das gut zu vereinbaren, weil ich bei der Zubereitung eher sparsam vorgegangen bin. Die Portion Pak-Choi  hätte allerdings noch größer ausfallen dürfen…

Wie das ausgeht, wenn Mann vor der Gattin Rechenschaft über erzielte Diäterfolge ablegen muss, wäre wohl noch zu untersuchen; vielleicht wäre hier auch eine neutrale Diätassistentin/Begleitung  besser geeignet…

Anstatt sich ausschließlich auf Verzicht und Restriktion zu konzentrieren, könnten Interventionen erfolgreicher sein, wenn sie nachhaltige Lebensstiländerungen, persönliche Ziele und soziale Unterstützung in den Mittelpunkt stellen und damit an bereits vorhandene Motivationen anknüpfen.

Im Uhrzeigersinn finden wir hier Pastinake, Austernpilze, Paprika, Süßkartoffel und Erbsen + Kichererbsen: Wenn die Lust und die Neugier, Neues zu entdecken eine Eigenart der Männer ist, sind die hier wohl richtig. Auch die Vernunft sollte hier getriggert werden: Kein bisschen tierisches Fett, reichlich Ballaststoffe und Eiweiß, gefühlt: ausreichend Kohlenhydrate – was will Mann mehr?

Zur intuitiven Diät gehört:

„Man muss immer auf die Signale des Körpers achten. Wenn es im Ohr pfeift, Teekessel vom Herd nehmen.“

„Was ist essbar, und was nicht?“ Nehmen wir dieses Photo – unbestimmte Kleinpilze geringer Haltbarkeit – als Hinweisgeber auf ein unterschätztes Kapitel der Ernährungsfragen.
Bei Tempeh wandeln Pilze Hülsenfrüchte in eine neue Struktur um, verbessern etwa die Verdaulichkeit von Kichererbsen, Sojabohnen usw. .
Schade, dass bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie nur wenig zu Tempeh zu finden ist, denn diese Fleischalternative könnte zukünftig für die Nachhaltigkeit im Ernährungswesen eine deutlich größere Rolle spielen, als bisher. Wir brauch hier m. E. dezentrale, regionale Produktions- und Vertriebsstrukturen, und nicht zu vergessen: Ein massenhaftes Umdenken, was unseren Platz in der Natur betrifft. Was unsere Rolle im „Naturzusammenhang“ betrifft, schädigen wir die Umwelt, wenn wir Fleisch verzehren, das unter Verfütterung von auf ehemaligen Urwaldflächen angebauter Soja gewonnen wurde.
Nehmen wir Tempeh in unseren Speiseplan auf, wird der Ressourcenbedarf merklich kleiner – doch wer soll sich leckeres Bio-Tempeh marinieren und braten, wenn niemand diese Möglichkeit der Eiweissversorgung kennt?
Denn auch beim Bundesamt für Naturschutz lautet das Motto zu Tempeh:

„Die Suche lieferte keine Ergebnisse.“

Was diese „Männer Mit Bauchspeck“, an die sich dieser Artikel richtet, betrifft, ist klar, dass hier wie überall Regeln gelten; vielleicht in unserem Rahmen sogar mehr als üblich. Für Regeln ist noch Platz, und wie bei Alphabet und kleinem und großem Einmaleins gilt: Gelernt ist gelernt. Die Beschaffung von Merk- oder Notitzzetteln ist jedenfalls das kleinste Problem.

Buchweizen, Linsen, Erbsen, Rote Beete

„Moderne Zeiten“ – das kann bedeuten, dass Dinge möglich werden, die wir bisher für unmöglich gehalten haben. Ein Beispiel haben chinesische Metallurgen geliefert, die eine Aluminium-Legierung mit erweiterterter Formbarkeit und Stabilität entwickelt haben, die die Entwicklung leichterer und effizienterer Produkte (wobei Alle sofort an Autos denken) ermöglichen soll.
„Entwickelt“ hat dabei eine KI, die unzählige Materialkombinationen/Legierungen per Simulation unter die Lupe genommen hatte.

Beim obigen Teller finden wir eine Kombination von Buchweizen und Linsen (plus Erbsen, Roter Beete, Zuckererbsen, Paprika …).

Es kommt bei der Ernährung und Sättigung durchaus auf die „Wirkstoffkombination“ an, und wir müssen lediglich aufmerksam beobachten, was bei wem die optimale Sättigung bewirkt.
Letztlich entwickelt die gesamte Menschheit seit ihrem Eintritt in die Geschichte Rezepte, überliefert und optimiert, tauscht sich aus usw..

Mit der Einführung von Fast-Food und hoch verarbeiteter Fertignahrung werden wir allerdings von dem Wissen unserer Vorfahren entfremdet.  So einen Hausfrauen-Ratgeber aus den 60-er Jahren mögen wir heutzutage vielleicht belächeln, doch eigentlich belächeln wir damit auch das Fundament unseres Alltagswissens.
Außerdem werden die heutigen Tendenzen z. B. angesichts der Fettsucht von kapitalen Finanzinteressen bestimmt, man macht viel Wind um die kollektiv verschuldete Zivilisationskrankheit, denn „Der Markt ist gigantisch“.

Den Gemüsemarkt zur Apotheke umzufunktionieren (oder umgekehrt?) wäre grundsätzlich machbar, doch kommt es auf die Erwartungen der Konsumenten an. Deren Vorstellungsvermögen macht jedoch weit vor der allgemeinen #Biolebensmittelgrundversorgung Halt – kein Wunder, wenn „gestandene Männer“ mehrheitlich(?) ein gestörtes Verhältnis zur Küche haben.

Im Hauptmahlzeiten-Produktionsprozess lohnt sich die Optimierung der Arbeitsschritte durch die Aussicht auf weniger Aufwand und Anstrengung bei der Zubereitung; hier: Zuckererbsen und Rote Beete im Multicooker-Dämpfeinsatz. Es kommt, wie jeder weiß, auch auf die „Choreographie“ der Zwischenschritte an. Dabei ist eine kalorienarm sättigende Mahlzeit vielleicht ein Anfang, aber noch längst nicht Alles – so sagt ja schon das Sprichwort „Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling“; ein Grundsatz, der auch im Herbst gilt ;-).

Die Männer zum Spaziergang gruppieren – und dann …!

Einst  flossen täglich Meldungen über „Fridays for Future“ durch die Medien, dann mobilisierten die Großmütter für die Zukunft der Enkel, doch die Demonstrationen sind vorbeigegangen, mit „ohne Wirkung“, oder jedenfalls mit „wenig Auswirkungen.“

Demokratische und demographische Veränderungen

Seitens der alten Männer, der  Opas, kam nicht viel Mitwirkung beisammen. Auf die Frage nach den „weißen alten Männern“ und danach, wie sie sich ausrichten, erfolgt der Hinweis auf diese männliche Gruppe meist weißer Männer, die traditionell viele Führungspositionen in Politik, Wirtschaft und Kultur innehaben.
Ihnen wird schnell mal vorgeworfen, Privilegien zu besitzen und gesellschaftliche Veränderungen u. A. beim Klimaschutz zu bremsen: Klar ist außerdem, dass der Privatjet unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten mit „ungenügend“  abschneidet. Die Privatjetnutzer können, was Normalos verwehrt ist, zum Beispiel sich ihre Kaviar-Kügelchen abgezählt auf  Gletschereis servieren lassen.

Reichtum und Macht konzentrieren sich in bestimmten Kreisen, das leitende Führungspersonal verfügt über die bestmögliche Unterstützung, nimmt diese in Anspruch und schweigt sich aus über die Dienstleister, die ihnen zuarbeiten.

Jedoch ist diese Kritik „billig“ und sie bringt nichts ein. Wichtiger ist das Schicksal einer gewissen Bevölkerungsgruppe: Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts +++++++++++++++++++++++++

https://www.rki.de/DE/Themen/Nichtuebertragbare-Krankheiten/Koerperliche-Gesundheit/Adipositas-und-Uebergewicht/themenschwerpunkt-adipositas.html

sind Männer über 50 eine der am stärksten von Adipositas betroffenen Gruppen in Deutschland.

Wir sind im Gegensatz zu den priviligiert-Reichen ganz normal, haben schon so einige Dienste geleistet und sind dabei nicht mehr die Jüngsten. Wir wissen, dass Adipositas häufig, um nicht zu sagen meist, sich lebensverkürzend auswirkt.
Wer männlich, über 50 und mehr oder weniger übergewichtig oder gar adipös ist, sollte jetzt zusammen mit anderen Betroffenen sagen:

„Da muss sich jetzt aber etwas ändern, und zwar radikal Wir werden die Sache selbst, „von unten“, in die Hand nehmen  und so Einiges ändern und verbessern – das werdet Ihr schon sehn!“

Schon zu so einer Einstellung gehört eine Portion Mut, der gehört auch dazu, sich zum [im weitesten Sinne] gemeinsamen Adipositas-Gegenschlag zu mobilisieren.

Wenn Tempeh mit Shitake und Spnat allzu ungewohnt und vielleicht sogar ein wenig provokant anmuten, müssen wir das hinnehmen und können darauf vertrauen, das das Misstrauen gegenüber Fremdem überwindbar ist, wenn wir vom Vertrauten bewahren, was der Bewahrung wert ist.

Verzicht und Angst

Es gibt Männer, die beim Vorschlag, durch Reduzieren der Nahrungsportionen abzunehmen, fast in eine Panik geraten und davon überzeugt sind, dass sie das nicht können. Wie sind die zu motivieren?

Eine Interpretation lautet, dass Panik meistens durch die Angst vor Kontrollverlust, quälendem Hunger und dem Gefühl von Verzicht geschürt wird.
Männer verbinden große Portionen oft unbewusst mit Leistungsfähigkeit und Sättigung. Und der Teller muss geleert werden, wenn es schönes Wetter geben soll ;-).

Um diese Blockade zu lösen, müssen wir das Konzept von „weniger essen“ auf „anders essen“ umstellen.
Das kann man auch konkret üben, und das Koch-Experiment entweder selbst anleiern oder sich einem laufenden Ernährungsumstellungskonzept anschließen.

Volumen und Verzicht

Manche nutzen auf anorektische Weise „den Verzicht“, um daraus ein Gefühl des Stolzes und von Freiheit und Unabhängigkeit zu entwickeln. Keinen Verzicht leisten bedeutet dann sich abhängig und unkontrolliert, unbeherrscht und „maßlos“ zu benehmen.

Wo die Schwierigkeiten und Ambivalenzen des Verzichts noch gespürt werden, soll zumindest eine innere Leere – bitte – nicht wahrgenommen werden. Verdrängt wird häufig bereits der Begriff der inneren Leere, dem man sich aber auch entgegenstellen kann – „das Internet“ meint hier:

Was wir sofort tun können

Körper spüren:
Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem oder spüren Sie Ihre Füße auf dem Boden.

Nicht bewerten:
Akzeptieren Sie das Gefühl, anstatt gegen es anzukämpfen.

Mit jemandem sprechen:
Tauschen Sie sich mit einer vertrauten Person aus, die Sie nicht verurteilt.

Ob die Leere als eine konstante, feste Eigenschaft oder als ein vorübergehendes Gefühl verstanden wird, das macht einen Unterschied. Hier bietet sich die Frage nach der Ausübung von Hobbies oder nach „humanem Engagement“ an.

„Gut Essen hat einen vollen Magen zur Folge, und der sorgt fürs Wohlbefinden“ – das ist so eine 50:50 Hypothese, die halb richtig, halb falsch oder unvollständig sein kann.

Hier gab es Vollkornnudeln mit Gemüse: Wenn vorgegarte Nudeln verfügbar sind, kann das ein extrem schnell zubereitetes Essen sein; eine Sauce zuzubereiten entfällt, weil ein paar Tl. Pesto eingerührt wurden. Für die Wirkung von z. B. Borretsch ist die Fachrichtung der „Psychonutrition“ zuständig, „Stimmungsaufheller auf den Teller“ ist schließlich ein Slogan, der sich reimt, im Gegensatz zu „Sauer macht lustig“.  Wir werden darauf zurückkommen und auch die Vorteile der Fermentation berücksichtigen.

Als gesichert erscheintt, dass an  Ernährungsinformationen jeglicher Couleur keinerlei Mangel herrscht – wie bei einer maroden Finanzverwaltung mit leistungsfähigen Notenpressen wird der Markt mit überzähligen Fachartikeln übersättigt.  Sprechen wir es aus: Es herrscht die Inflation der Ernährungs- und Diätratschläge, deren Trefferquote sich ähnlich wie die Spielkugel bei einem Roulette-Tisch verhält: Es gibt Gewinner, Verlierer und die Bank, die langfristig immer verdient.

„Genussvoll, gesund und gemeinsam
Gut essen im Alter“

Die Wege zum Seniorenteller sind divers und unergründlich, vermutlich essen mehr Ältere einsam als gemeinsam, die Rentnerkantine bleibt Utopie., und wie vegetarische Frikadellen selbst gemacht werden, sollte im Rahmen des Projekts „lebenslanges Lernen“ sein Plätzchen im Lehrplan finden, als Ernstfall-Maßnahme  fürs Altersheimcurriculum. Aktivierende Pflege  ist auch schön und gut – Gehen wir die Aneignung dieses Lernstoffs möglichst entspannt an, ob mit oder ohne Genusserwartungen, sollte dabei auch offengelegt werden.

Schneller Einstieg in Eine neue Sichtweise

Volumen statt Verzicht: Die Teller bleiben  weiterhin voll aber die Zusammensetzung ändert sich.

Fokus auf Leistung: Betonen wir, dass die neue Ernährung mehr Energie für den Alltag und Sport liefert, statt dem Körper Kraft zu rauben.

Schrittweise Anpassung: Wir reduzieren die Portionen nicht radikal, sondern verkleinern die kalorienreichen Beilagen geduldig.

Ergebnisorientierung: Messbare Daten wie Muskelmasse, Bauchumfang oder Kraftwerte habe ihre eigen Aussagen –  da Männer stark auf messbare Erfolge ansprechen, sollen sie auch entsprechende Daten „liefern“.

Zu „Eiweiß“ ist, behaupte ich einfach, ist schon alles gesagt…

Gemüse als optischer Füller: Den Teller zur Hälfte mit kalorienarmem Gemüse füllen, damit dem  Auge „große Portion“ signalisiert wird. Hierbei kann man auch Aufmerksamkeit und Achtsamkeit schulen, zum Beispiel mit der Frage, ob rohes Sauerkraut länger sättigt als „einfaches Kraut“.

Flüssige-Kalorien-Ausschlussverfahren: Säfte, Softdrinks und Alkohol streichen oder kürzen = Kalorien-sparen, ohne festes Essen zu reduzieren. Bei Kaffee lässt sich kaum eine erforderliche Zeitspanne  vor dem Einschlafen nennen; nicht immer nehmen die Schläfer die Störung des Schlafs wahr.

Vorspeisen: Zum Beispiel eine klare Suppe oder ein großer Salat vor dem Hauptgang füllt den Magen vorab.

 Intervallfasten, Männerspezifisch

 „Männer können sich relativ gut an beispielsweise ein 16:8-Zeitfenster anpassen, denn sie haben Zeitdisziplin oft schon mit der Muttermilch aufgesogen und sind damit aufgewachsen.“

Das ist natürlich „nur“ eine These ohne wissenschaftliche Begleit-Studie, und die Behauptung wäre gegenstandslos, weil die „Muttermilch-Zeitdisziplin“ hier ohnehin zunächst mal zum weiblichen Repertoire gehörte.
Doch muss man sich mit dem, was man tut, auch identifizieren, wobei zusätzlich der Gedanke trösten könnte, dass acht oder auch 16 Stunden Selbstdisziplin „für einen Mann eigentlich meistens machbar“ sind.

Selbstdisziplin

Das „Tu, was Du beherrschst, und übe, was Du nicht beherrschst“ ist hier sicherlich ein brauchbares „Universalmotto“, dem die Meisten zustimmen werden.

Ohne ein gewisses Maß an Selbstdisziplin bleibt „der Erfolg“ voraussichtlich aus.  Man muss sich also selbst kontrollieren, wobei neben dem gewöhnlichen auch der vorauseilende Gehorsam gepflegt wird.

Der Schlüssel zum Glück liegt allerdings darin, sich flexibel zwischen Kontrolle und Akzeptanz zu entscheiden.

Neben unseren individuellen Entscheidungen sind wir natürlich auch „dem System“ ausgesetzt, und sei es an der Supermarktkasse, wo zweierlei Mehrwertsteuern fällig sein und manche Sonder-Artikel sich mit „Ich -bin-noch-gut-Rabattaufklebern“ empfehlen.

Systembedingt ist auch nicht vorgesehen, dass eine Bevölkerungsmehrheit sich als Klein- und Hobbygärtner betätigt, also gibt es weniger gesunden Portulak, mehr Nahrungsergänzungsmittel  un noch einen Hinweis auf die Politlandschaft:

Ein mächtiger Impuls für eine allgemein gesündere Ernährung könnte übrigens von der Biolebensmittelgrundversorgung kommen.  Essen anbieten und Essen kaufen ist plitisch, Essen ist Politik.

Eine gebutterte Scheibe vom Brötchen – darauf ein „Ring“ von der roten Mini-Paprika, hummusgefüllt und somit tauglich, ein „Ästchen“ vom blühenden Borretsch aufzunehmen und zu halten. Auch in etwas größerer Darstellung.

Dass die Idee von der  Biolebensmittelgrundversorgung nicht allzu bekannt ist, verwundert nicht, denn „Das Vernünftige“ wird bei uns schnell unter den Teppich gekehrt – wir haben wahrscheinlich einfach zu viele falsche Saubermänner ;-).

Zusammenfassung: Das Konzept der Fastenspaziergänge und Seminare

  • Zielgruppe
     Sogenannte Senioren, „ältere Semester“, Rentner sind in der öffentlichen Meinung wie der Diätenindusttrie  allgemein unterrepräsentiert. Während „Diät“ zu den Frauen gehört wie der Schminkspiegel in der Handtasche, fallen Männer durch das Raster der öffentlichen Beachtung.
    Männer, die bisher durchs Raster fallen, müssen deshalb gzielt angesprochen werden, so dass es auch in gemischten  Gruppen ungefähr bei einem 1:1-Schlüssel bleibt.
  • Themenschwerpunkte für die ersten Praxis-Abschnitte: Das Fasten-Spaziergangs-Konzept soll zunächst neugierig machen, auf Lösungswege zum Beispiel.
  •  Neue Nahrungszubereitung, oder neue Wege, produktive Urlaube zu gestalten:
    Wird was geboten, darfs auch was kosten. Der Spaziergang ist kostenlos, die Organisation hingegen nicht. Exklusive „Geheimtipps“ können Gold wert sein.
  • Qi-Gong (schweigend) und Spaziergang (Gespräch möglich) stellen einen reizvollen Kontrast dar. Das Potential des Konzepts muss erkennbar werden, dann wird sogar Expansion möglich. Auf die richtigen Kooperationspartner kommt es an!
  • Dass neue Konzepte mit bewährten, aber vergessenen Konzeptbestandteilen  sogar eine passiv-aggressive Abwehrhaltung provozieren können, ist vor dem Hintergrund zu verstehen, dass das etabliertere Diätwesen bestmöglich heiße Luft und Leerlauf  produziert, aber die Betroffenen nur unzureichend voranhilft weil, wie es so scheinparadox heißt, die Diätindustrie mehr Teil des Problems als der Lösung ist.
  • Die freiwillige Verpflichtung, das starke Engagement, die innere Bindung Vieler an das Ziel, im Kampf gegen die systembedingte Adipositas voranzukommen, sind unbedingt wirksam.
  • Auf das Ziel bezogen, steht nun der (Wieder-) Einstieg in die Auseinandersetzung an.
    Dass parllel „auf allen Ebenen“ andere Strukturen zu etablieren sind, ist hier nur ein verwandtes, nicht aber das eigentliche Thema.

 Wir hatten in der letzten Zeit ja Sonnen-und Mondfinsternis  im planetarischen Angebot;  da kann schon mal eine Aufnahme verwackeln. Im Bereich „Körpergewicht“ geht auch mal etwas schief; bei mir z. B. eine hartnäckige Stagnation auf zu hoher Ebene. Das muss aber nicht zur Resignation führen, das kann auch auf einen einfachen, vielleicht unkonventionellen Weg führen, und natürlich kann es schon ein Erfolg sein, hier (Fort-) Schritte zu machen.

Lange Liste: Die Diät Ordnen

So einige/etliche Publikationen folgen ja dem Muster

  •     ICH – Diätfreies  Leben! Und Du?

Ich hatte ja mal herausgearbeitet, was Diät ist, das war „gegen den Strom geschwommen“, denn wenn Alle sagen, „Diät“ sei Beschränkung oder neudeutsch Restriktion, Diät bedeute Verzicht und Verbot, aber auch das Verbot des Verbots, sind die meisten  Wahrheiten ausgekippt wie das Kind mit dem Bad ;-).

Mit Phantasie und Kreativität kannst Du Deine „innere Wahrheit“ finden, wenn Du sie suchst.
Also mach dich auf die Suche!
Die innere Wahrheit beschreibt unsere ureigenste, intuitive Erkenntnis dessen, was sich für uns jeweils  persönlich richtig und stimmig anfühlt. Sie ist unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen, äußeren Umständen oder objektiven Fakten und basiert stattdessen auf dem tiefsten Wesenskern, also unseren Werten und Gefühlen.

„Wenn du klar bist, bist du auch erfolgreich“.

Cocktailtomate, auf Süßkartoffel und mit Käse übeerbacken nebst einem Veganen Soja-Würstchen.
Wenn es darum geht, in Bezug auf „gesundes Gewicht“ in Ernährungsfragen erfolgreich zu sein, ist es ja garnicht so schwierig, das Richtige zu tun: Das gilt hoffentlich auch für diese mit wenig Käse überbackenen Süßkartoffeln mit Cherrytomaten nebst veganer Wurst. Was wir unter Diät verstehen wollen, kann und muss über die „reinen“ Ernährungsfragen hinausgehn:

Diät halten und entschlacken …

Der „Mythos vom Entschlacken“, kürzer gesagt „Detox!“ treibt weiterhin sein Unwesen.  Dabei gehören zu einem richtigen Mythos Held oder Heldin, ein historischer Konflikt, ein Kampf und ein Sieg oder irgendetwas nit Tragödie, wie beim Klassiker Ödipus, zum Beispiel. Unsere figurbezogenen Mythen tummeln sich im Bereich der (vergeblichen) Selbstliebe und des Wunsches, der oder die Schönste zu sein – der „Mythos vom schlank machenden grünen Smoothie“ entstammt also aus dem Formenkreis des Narzissmus. Da können wir testen, so lange wir wollen:

  • Irrglaube Detox-Kur. Tage­lang Saft trinken, auch wenn er grün ist, wirkt nicht entgiftend.

Eine spezielle Blumenkohl-Suppe mit  Zwiebel, Salbei und Tofu (angebraten) – zur „eigentlichen“ Suppe kommen wir noch ;-).
Die Suppe, die hier in den Teller kam,

ist in der größeren Abbildung besser zu erkennen; es sollte etwas herzhaftes auf nachhaltig-veganer Grundlage werden: Das hat auch ohne Selbstbeweihräucherung funktioniert. Geröstete Zwiebel, Kräuter und Tofu mit Räucheraromen.

 Wie gesagt, Ernährung ist nicht alles –

das „Alles-Sein“ ist schon der Gesundheit vorbehalten!

Und für die Gesundheit mehr tun zu wollen, stellt hohe Anforderungen an die Individuen und die Gesellschaft –

Die Liste ist lang!

https://www.facebook.com/reel/1967991900642258
Ein kurzer Ausschnitt aus einem Vortrag von Marc-Uwe Kling. Er packt das Thema Gesundheit vor allem über die kritik der Zivilisationskrankheiten und des Gesundheitssystem an. Ich verstehe die folgende Liste nicht als Satire:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: 
In Deutschland sterben jährlich rund 400.000 Menschen daran.
Die Politik beschäftigt das kaum, aber die Sonntags-Öffnungszeiten von Bäckereien werden das Thema einer „enorm wichtigen“ Gesetzgebung.

Die Pharmaindustrie: 
Der Vorwurf, dass Pharmaunternehmen kein echtes Interesse an der Heilung von Menschen haben, weil sich mit chronisch Kranken mehr Geld verdienen lässt, bleibt nicht aus.

Ernährung und Zucker:
Zucker kann als einer der Hauptauslöser für moderne Gesundheitsprobleme begriffen werden.
Anmerkung: Aus Zucker wird auch Alkohol gemacht. Alkohol kann auch als Zucker-Abkömmling verstanden werden; Alkoholismus wäre damit eine Art der Zuckersucht. Nur eben vergorener Zucker. Das Beste, was man damit/daraus machen kann, ist Essig 😉

Zivilisations- und Altersleiden:
Krankheiten wie Bluthochdruck, Rückenschmerzen, aber auch Ängste allgemein avancieren zu typischen Symptomen einer ungesunden Wohlstandsgesellschaft.

Niemand kann hierbei für alles zuständig sein, aber zu wissen, wer sich worum kümmert, ist zwingend notwendig, unabdingbar.

Eine Linsensuppe mit Hackfleisch, wie Oma sie nicht machen konnte; Baby-Spinat mit einer Minute dämpfen verzehrbereit. Zu Omas Zeiten hatten die Schweine noch ordentlich viel Speck unter der Schwarte…

Ein mächtiger Impuls für eine allgemein gesündere Ernährung könnte übrigens von der Biolebensmittelgrundversorgung kommen. „Die Liste ist lang“ hieß es noch ein paar Zeilen zuvor – und Platz für Ergänzungen sollte vorhanden sein.

Eine gebutterte Scheibe vom Brötchen – darauf ein „Ring“ von der roten Mini-Paprika, hummusgefüllt und somit tauglich, ein „Ästchen“ vom blühenden Borretsch aufzunehmen und zu halten. Auch in etwas größerer Darstellung.

Borretsch war zu Omas Zeiten noch jederzeit im Garten verfügbar, gehörte sozusagen zur Grundausstattung. Inzwischen gibt es ein (hysterisches?) Gerangel um die passenden Verzehrempfehlungen, obwohl zugängliche Forschungsergebniss zu den „Borretsch-Alkaloiden“ m. W. gar nicht vorliegen.

Allgemein ist die Wirkung der möglichen Lebensmittel in den möglichen und gängigen Kombinationen und Dosierungen wenig erforscht, und vermutlich auch individuell unterschiedlich. Insofern gehen auch traditionelle Ernährungspläne schon mal am jeweiligen Problem vorbei.

Zudem sind die Erfordernisse der Nahrungsaufnahme nicht immer planbar – ein „erfrischender“ Gurken-Radieschensalat mit Yoghurtsauce und vielen Kräutern kann unter Umständen fast schon überlebenswichtig sein.

Wenn man Gurkensalat mit Pflücksalat bedeckt, erkennt man den Gurkensalat nicht auf Anhieb, so wie hier ;-).

Der Begriff „Lebensmittel“ wird in der heutigen Zeit kreativ verwendet  nur noch, wo es ums Geschäft geht, und weniger um die Art, wie wir leben.

Ich hatte Linsen zuerst für eine gute Weile eingeweicht, dann püriert und mit Yoghurt verrührt, diese Masse dann im Joghurtbereiter (hier: Multicooker) fermentieren lassen, und den Teig schließlich unter Zuhilfenahme von Backpapier gebacken. Das Resultat war verbesserungswürdig, aber genießbar.

Linsen lassen sich auch zu  Tempeh  veredeln, vielleicht kümmern sich ja mal einige WeltverbesserInnen um diese absolut garnicht profane „Angelegenheit“.

Zuckersteuer-Fake-News oder Politische Denkhemmungen

KI-generierter Datenmüll – automatisiert veröffentlichte Inhalte – machen in den „social media“ einen zunehmenden Anteil des Gezeigten aus; der „Content“ wird automatisch so als Sensation optimiert, dass wir ihn beachten, und aus unseren „Klicks“ werden Werbeeinnahmen – und so weiter. Sogar „Wissenschaftsvideos“, bei denen gefakte Professoren künstliche Vorträge halten, bekommen wir vorgesetzt.

Auch die seriösen Quellen scheinen auf einem Auge blind zu sein:

Pauschal gesagt: Diäten sind ein Krampf, sind schlecht, sind Murks und taugen nichts!

Die „Porträtaufnahme eines lächelnden Mannes in einem weißen Arztkittel“ transportiert die „Information“

Wer das Gefühl hat, er ist ein Versager, der hat sich nur bewiesen, dass Diäten schlecht sind.

Wenn das Abnehmen nicht so verläuft, wie man es sich vorstellt, kann das mit einer fehlerhaften Kalorien-Anwendung zusammenhängen – man muss also herausfinden, wo der (Denk?-) Fehler liegt und die Diät-Sünden korrigieren – wir könnten auch mit einer Vielzahl an Fehlern konfrontiert sein, so dass eine Vielzahl an Korrekturen nötig wird. Das Scheitern einer Diät bedeutet nur, dass eine Diät gescheitert ist – daraus ein generelles Urteil: „Versager“ abzuleiten, klingt nicht nach Logik, sondern nach heftigem Vorurteilsbefall.

Kartoffelsalat, Würstchen, Sauerkraut
So ein klassisches Rezept, das ganz tief in der Hirnrinde eingeritzt ist, muss offenbar auch mal sein.

Dass nicht jede Diät, die auf den Markt geworfen wird, tauglich füt das gewünschte Ziel ist, zeigt sich beispielsweise bei der „Mayo-Diät„,  doch man kann hier die weitere Entwicköung verfolgen und muss sagen: Diese Mayo-Diät hat sich gemausert!

Möglich ist auch, dass das Über-Essen nichts mit einem richtigen Denkfehler zu tun hat, weil schlicht gedankenlos gefuttert und geschlungen wird, schlafwandlerisch-automatisch sozusagen.
Die Umwelt stellt eher die verzehr-fördernde Seite der Medaille bereit und separiert in der „Welt des Sports“ die athletisache Kehrseite.

Ein Altstadtmotiv als Erinnerung an die „Idsteiner Fastenspaziergänge“ – ein Spaziergang ist zwar keine Diät, kann aber zur mentalen und körperlichen Ausgeglichenheit beitragen, zur Balance des „Gemüts“ wie auch körperlicher Zustände wie Wachen und Schlafen, Arbeit und Pause etc..

Die Zuckersteuer ist aber teuer

Nicht-Abnehmen beweist wenig über den Charakter der Abnehm-Resistenten, vielleicht viel über die „gängigen Diäten“. Man könnte sich (im Bereich der aktuellen Politik beispielsweise) problemlos einen „dünnen“ Artikel über die „überschätzte Zuckersteuer“ zusammenstellen lassen, notfalls mit dem Zusatz

„Zucker macht dick und krank – da muss doch eine Steuer helfen? Die CDU hat auf ihrem Parteitag einen entsprechenden Vorstoß abgelehnt.“.

Warum bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Süßwaren nicht geächtet werden, welche Billig-Erklärungen aufscheinen – Zuckerkonsum könnte man noch als unverzichtbares Menschenrecht behandeln und der Staat habe nichts am „Küchentisch“ zu suchen, lassen wir offen; es muss ja auch niemand wissen, wer ohne  Zuckersteuer mehr und größere „ganz süße Gewinne“ einfährt.

Käsekuchen ohne Reue, ohne Boden, aber aus dem Glas

Bekanntlich gibt es kein alleingültiges Käsekuchen-Rezept; allgemein kann eine Kombination aus Quark, Frischkäse, Joghurt und Creme Fraiche verwendet werden, aber auch Pflanzenmilch ist käsekuchentechnisch probater Rohstoff für den „Käsekuchen extra zart und luftig“,  für den noch weitere Lobeshymnen nit Eigenschaften wie „Frisch und fruchtig“ verfügbar sind.

Auch Marc-Uwe Kling, der „Vater des Känggurus“, hat sich Gedanken zum Thema gemacht; „Braucht Politik mehr Fantasie?“ Soll er doch einmal das Känguru nach dem Sinn eines zuckerarmen Käsekuchens fragen!

Das Käsekuchen-Rezept, das eigentliche Geheimnis, ist bisher noch nicht verraten, denn es zählt gewissermaßen zum Fressnet-Kapital, und könnte allenfalls an Mitstreiter, die selbst etwas einbringen, weitergegeben werden.

Die politische Phantasie zu Ernährungs-Themen ist Neuerungen gegenüber nicht so aufgeschlossen; ein Link zu alternativ-nachhaltigen Speisen sei hier trotzdem empfohlen:
https://fullofplants.com/black-bean-tempeh-soy-free/

Antriebsschwäche und Lethargie

Klagen über „Lethargie“ bei ausbleibenden Abnehmergebnissen sind gelegentlich zu vernehmen und werden auch vielfach unterdrückt – denn man will ja nicht als wehleidig erscheinen.

Gegen diese „Lethargie“ ist wohl auch noch kein Kraut gewachsen. Vielleicht verschwindet sie, wenn sie merkt, dass sie überflüssig ist, vielleicht ist sie Anzeichen einer wie-weit-auch-immer fortgeschrittenen Depression. Was hier helfen kann, vom Fasten-Spaziergang bis hin zum Anti-Adipositas-Seminar, muss noch ausgearbeitet werden. Besinnen wir uns also, in einer ruhigen, stressfreien Stimmung darauf, dass, wo nicht die OP oder Spritze als Allheilmittel verstanden werden, mentale Prozesse als mitverantwortlich gelten – hier kommen individuelle Momente zum Tragen, wobei im Kern die Gemeinsamkeiten der Adipösen doch nicht zu leugnen sind.

Ein eher seltenes Motiv: “ Meditation am Straßenrand“. Foto (c) Heike G.

Es hat auch schon den Vorschlag gegeben, eine Zuckersteuer zu erheben, und mit diesen Einnahmen doch noch eine allgemeine „Schulspeisung“, und zwar kostenlos, einzuführen. Schwierig wird das Verfahren, in dem die Rezepte ausgewählt werden, das „Problem“ der im-Haus-Herstellung, die Frage, ob die LehrerInnen in der Mensa bei den SchüplerInnen sitzen sollen oder dürfen, die Pflege des Schulgartens in Ferienzeiten ;-).

FRESSNET – Adipositas-Seminar

Einfache Rezepte sind gefragt – und sie werden auch geliefert, so dass hier sogar ein Überangebot herrscht. Das lässt sich zum Beispiel beim Thema „Linsensuppe“ beobachten – der Ehrgeiz treibt die Rezeptersteller an, und sie stellen ihre besten Rezepte ins Internet.

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Ist hier die Ernährungsumstellung?

An die foodboards, über die ich schon einmal einen kuzen Artikel verfasst hatte, musste ich jetzt denken, weil ein persönliches Foodboard, auch wenn es bescheiden antritt, durchaus reichhaltig sein kann.

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Frische Kommentare

  • Michael: Der Gedanke mit den kleinen Schritten gefällt mir. Gerade beim Abnehmen bringt es...
  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...

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